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Roland Scholti – Donnerstag, 22. August 2019 22:43 Uhr

Hallo Leute, also ich weiß nicht, was ihr an diesen Linux‘en findet ? Je öfter ich mich an einem Linux versuche, desto mehr finde ich es absolute Scheiße. Besonders Windowsumsteiger sollen es ja soooooooo einfach haben, mit diesem ……. Ding umzugehen. (leichter Lachanfall) ….. Erstens schon mal die Konsoleneingabe – die hat mich damals bei Windows schon tierisch genervt und dann, was ich bei allen Systemen eigentlich als Standard erwartete – NICHTS. * Entweder so versteckt, dass kein Schwein es findet, oder das gibt es bei Linux schlichtweg nicht. Ich glaube fast, dass alle die mit Linux arbeiten – und davon auch noch begeistert sind – nur ein einziges Gerät haben und sich somit keine Gedanken über Netzwerkgeräte und deren Zusammenarbeit machen müssen. Ich habe 1 Router, 3 Win-PC´s, 1 Drucker, 1 Receiver, 1 TV und 1 NAS „network attached storage“ – „Speicher mit Netzwerkanschluss“. im Heimnetzwerk, doch nichts davon wird unter Linux angezeigt. * Bei Windows mache ich den Explorer auf und sehe was sich da so alles an meinem Router tummelt. Und vor allem – ich kann darauf zugreifen. OHNE irgendwelches Zusatzzeugs. Auf dem vielleicht mal funktionierenden Linuxrechner interessiert mich eigentlich nur der NAS. Der NAS ist bei mir kein eigenständiges System, sondern eine 2TB-extHDD die per USB an den Router angeschlossen ist – besitzt also keine eigene IP, wovon ich in den ganzen Foren immer lese. Dort bekomme ich zwar jede Menge Antworten, jedoch keine auf meine Frage. Und je mehr ich las, desto mehr beschlich mich der Verdacht, dass ihr „Linuxianer“ gar nicht wisst, was ein Netzwerk ist. Belehrt mich bitte eines Besseren ….. Ok, kurz und knackig: Wie kann ich mit diesem Linux, konkret > lubuntu-16.04.6-desktop-i386 < auf meinen Netzwerkspeicher zugreifen ? Mit Dank und enthusiastischen Windows-Grüßen Roland

2 Antworten
Kai – Freitag, 23. August 2019 23:17 Uhr

Welcher Router ist das? Eine Fritzbox? Eigentlich kann Ubuntu (und dessen Derivate wie Lubuntu) direkt auf den Netzwerkspeicher zugreifen, ohne dass da irgendwas konfiguriert werden muss (genau wie unter Windows). Bei Lubuntu kommt der Dateimanager “PCManFM” zum Einsatz. Ruf in ihm den Menüpunkt “Gehe zu -> Netzwerk” auf. Dann solltest du Zugriff auf das “Windows Network” haben. Wenn das nicht klappt, gib in der Adressleiste des Dateimanagers folgendes ein:
smb://SERVER/FREIGABE
SERVER steht für deinen Router. Bei einer Fritzbox ist das “fritz.box”. FREIGABE ersetzt du gegen den Namen der Freigabe – da musst du einen Blick in deinen Router werfen. Sonst lass die FREIGABE mal probeweise weg.
Was die IP-Adresse anbelangt: Die hast du. Das ist die des Routers. Du kannst auch seinen Namen verwenden, wie eben “fritz.box” bei einer Fritzbox.
Zu deiner recht langen Einleitung: Wenn dir Linux nicht gefällt, warum benutzt du es dann? Lubuntu 16.04 ist übrigens mittlerweile veraltet und erhält keine Aktualisierungen mehr.
Und in welchen Forum hast du gefragt? Bei Ubuntuusers? Die Community dort ist eigentlich immer ganz hilfreich: https://forum.ubuntuusers.de/

Roland Scholti – Montag, 26. August 2019 14:56 Uhr

Hallo Kai,
vielen lieben Dank für die Erklärung, hab´s aber zwischenzeitlich, nach intensiver Suche selbst gefunden.
Ist f a s t wie bei Windows, nur dass ich hier erst mal einstellen muss, dass mir das Netzwerk angezeigt wird.
Das Linux – Lubuntu verwende ich notgedrungen auf einem Uralt-Netbook, für das Windows ein bisschen zu voluminös ist.

Also nochmals vielen Dank

Erkan – Dienstag, 02. Juni 2020 12:36 Uhr

Vielen Dank für den Tip. Hat sofort auf Anhieb funktioniert. Super

Rumpelstilz – Samstag, 24. August 2019 15:51 Uhr

Ich brauche genau 4 Klicks auf dem Router (NETGEAR DC112A) um ein Verzeichnis auf einer angeschlossenen USB-SSD freizugeben und einen weiteren, um dieses Freigabeverzeichnis unter der Adresse

smb://dc112a.local/usb_storage/test/

im Dateimanager (Thunar von Xfce) einzuhängen.
Wobei ich das heute zum ersten mal so gemacht habe. Ansonsten arbeite ich mit 2 QNAP NAS, 2 Netzwerkdruckern und mehreren Linux-Rechnern + eine Windows 7-Kiste.
Und ich finde es jedes mal grausam, wenn ich von Windows aus auf einen der NAS kommen soll. Unter Linux ist Dank NFS kaum ein Unterschied zwischen einen lokalen, oder eine per Netzwerk eingebundenen Verzeichnis zu merken.