Heft-DVD 08/2019

Aus LinuxUser 08/2019

Heft-DVD 08/2019

Neues auf der Heft-DVD

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie topaktuelle Distributionen zum Ausprobieren, aber auch für den Produktiveinsatz.

GhostBSD: FreeBSD für den Desktop

Aufgrund mangelnder grafischer Werkzeuge und seiner auf Server-Systeme fokussierten Hardware-Unterstützung spielte FreeBSD als Desktop-System bisher kaum eine Rolle. Findige Entwickler nahmen sich dieses Problems an und begannen damit, FreeBSD auch fit für den Desktop zu machen. Heraus kam dabei GhostBSD 19.04, das dem exzellenten Server-Betriebssystem auch Chancen auf dem Desktop eröffnet. Es basiert in den aktuellen Versionen auf FreeBSD 13.0 und nutzt in der Vorgabe die von Gnome 2 abgeleitete Arbeitsumgebung Maté in der Version 1.20.3. Zur Installation zusätzlicher Software bringt das System einen grafischen Paketmanager namens Octopkg mit. Er führt dabei einen Gesamtbestand von mehr als 32?000 Paketen auf, die GhostBSD-Repositories stehen also jenen gängiger Linux-Distributionen in nichts nach. Sie finden das ISO-Image von GhostBSD im Verzeichnis isos/ auf Seite B der DVD. -> S. 10

Septor Linux: Internet anonym

Septor Linux 2019.3 gestattet ohne aufwendige Konfiguration das Verwenden eines anonymisierten Internet-Zugangs mittels Tor. Anders als speziell gehärtete Distributionen wie etwa Tails gestattet Septor Linux auch eine Installation auf einem Massenspeicher. Die auf Debian basierende Distribution nutzt als Desktop KDE Plasma 5.14.3 mit diversen Anpassungen, den Unterbau stellt der Linux-Kernel in Version 4.19. Das Software-Management übernehmen Synaptic und Gdebi. Zum Verschlüsseln der Daten bringt die Distribution Veracrypt und Kgpg mit, Sweeper beseitigt die Spuren diverser KDE-Anwendungen und von Plasma, Gufw hilft beim Einrichten des Paketfilters. Sie starten die Distribution von Seite A der ersten DVD. Das zugehörige ISO-Image finden Sie unter isos/. -> S. 18

MX Linux: Schlank und flott

MX Linux 18.3 basiert basiert auf AntiX, das sich 2007 aus dem auf Debian basierenden Mepis entwickelte. Als Desktop setzt MX Linux auf XFCE, den Unterbau stellt Debian “Stable”. Der integrierte Paketmanager erlaubt das Einspielen zahlreicher Backports, die aktuellere Pakete installieren. Die minimalen Anforderungen an die Hardware belaufen sich auf einen i486-Prozessor, 512 MByte Hauptspeicher und 5 GByte freien Plattenplatz. Für komfortables Arbeiten empfiehlt das Projekt eine i686-CPU, 1 GByte Arbeitsspeicher und mindestens 10 GByte freien Platz auf der Festplatte. Sie booten die 32-Bit-Version der Distribution von Seite A der Heft-DVD, den 64-Bit-Ableger von Seite B. Die unveränderten ISO-Images finden Sie jeweils im Verzeichnis isos/.

Partitionen bearbeiten mit GParted Live

Das grafische Werkzeug GParted (Gnome Partition Editor) dienst zum Anlegen und Ändern von Partitionen. Als Besonderheit besitzt es die Fähigkeit, beim Arbeiten an Partitionen die darin enthaltenen Dateien so zu belassen, dass sie weder zuvor umkopiert werden müssen noch verlorengehen. Neben der Software als solches bringt das GParted-Team zu jedem neuen Release auch eine Live-CD heraus, aktuell GParted Live 1.0.0-1. Das Medium basiert auf Debian “Sid” und bringt neben dem namensgebenden Partitionierungstool unter anderem den Linux-Kernel 4.19.37 mit. Als Desktop nutzt die Distribution Fluxbox, für die grafische Ansteuerung sorgt X.org. Sie starten die 32-Bit-Variante der Distribution von Seite A, die Rückseite enthält den 64-Bit-Ableger. Die ISO-Images finden Sie jeweils im Verzeichnis isos/.

DIESEN ARTIKEL ALS PDF KAUFEN
EXPRESS-KAUF ALS PDF
LinuxUser 08/2019 KAUFEN
EINZELNE AUSGABE
ABONNEMENTS
TABLET & SMARTPHONE APPS
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:

Hinweis: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr, enthaltene Informationen sind möglicherweise veraltet.

0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben