Heft-DVDs 07/2019

Aus LinuxUser 07/2019

Heft-DVDs 07/2019

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Durchdacht und ausgereift: Fedora Workstation

Als Desktop nutzt Fedora 30 Workstation standardmäßig Gnome 3.32. Zur Software-Grundausstattung gehören unter anderem GCC 9, die Bash 5.0 und PHP 7.3. Fedora 30 verwendet zur Interprozesskommunikation jetzt den Dbus-Broker, der unter anderem schneller arbeiten soll. Der Linux-Kernel werkelt im Hintergrund in Version 5.0. Mehr zu den Neuerungen von Fedora 30 lesen Sie im Distributionsvergleich ab Seite 20. Sie starten die Distribution von Seite A der ersten DVD, das zugehörige ISO-Image finden Sie unter isos/.

Ubuntu “Disco Dingo” ist da

Beim aktuellen Ubuntu 19.04 handelt es sich um ein Zwischen-Release, das vor allem Paketaktualisierungen, Fehlerbehebungen und einige kosmetische Korrekturen gegenüber dem Vorgänger mitbringt. So kommt jetzt etwa Gnome 3.32 zum Einsatz, den Linux-Kernel hoben die Entwickler von 4.18 auf 5.0. Sie starten die Distribution von Seite A der ersten DVD. Das zugehörige ISO-Image finden Sie unter isos/, einen ausführlichen Artikel lesen Sie ab Seite 10. Wie sich der “Disco Dingo” gegen Fedora und OpenSuse schlägt, zeigt unser Distributionsvergleich ab Seite 20.

Klein, handlich, übersichtlich: EasyOS

Das von Puppy Linux abgeleitete EasyOS 1.0 glänzt in erster Linie durch seinen minimalen Ressourcenbedarf, gepaart mit einfachem Handling. Es bringt jedoch bedeutend mehr Applikationen mit als Puppy und bietet daneben einige bemerkenswerte Zusatzfunktionen, wie etwa das Betreiben von Programmen in Containern. Mehr dazu lesen Sie in einem Artikel ab Seite 30. Sie booten die Distribution von Seite A der ersten DVD.

Containerbasiert: Clear Linux

Bei Clear Linux OS r29610 des Halbleiterherstellers Intel handelt es sich um ein Hybrid-Betriebssystem, das ursprünglich hauptsächlich für den Einsatz mit Containern, in der Cloud oder dem Internet der Dinge ausgelegt ist. Es macht jedoch zunehmend auch auf dem Desktop eine gute Figur. Sie booten Clear Linux von Seite B des ersten Datenträgers. Mehr zu dieser ungewöhnlichen Distribution lesen Sie im Artikel ab Seite 36.

Neue Wege gehen mit Solus

Zahlreiche Linux-Distributionen basieren auf Ubuntu oder Debian und nutzen auch deren spezifische Werkzeuge. Wenn Sie ausgetretene Pfade verlassen und trotzdem mit einem ausgereiften Betriebssystem arbeiten möchten, empfiehlt sich ein Blick auf das unabhängig entwickelte Solus 4.0 Budgie. Dessen Stärken und Schwächen beschreibt ein Artikel ab Seite 42. Sie finden das ISO-Image auf Seite B der zweiten DVD im Verzeichnis isos/.

Anonym surfen mit Tails

Das auf Debian basierende Tails 3.14 bietet auch weniger versierte Nutzern eine sichere Plattform zur Kommunikation im Internet, die sich ohne zeitaufwendige Konfiguration sofort aus dem Stand einsetzen lässt. Es verbindet sich nach dem Start automatisch mit dem Tor-Netzwerk und erlaubt darüber das anonyme Surfen. Sie booten die Distribution von Seite A der ersten DVD, das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.

Neues aus Nürnberg: OpenSuse Leap 15.1

Zu den zahlreichen Verbesserungen von OpenSuse Leap 15.1 zählen unter anderem ein Update des Grafikstacks, für das die Entwickler den Grafik-Hardware-Support von Kernel 4.19 auf den zum Einsatz kommenden Kernel 4.12 zurückportiert haben, sowie der verbesserte Support für AMDs Vega-Chips. Daneben überarbeiteten die Nürnberger den Installer YaST. Er bringt einen neuen Partitionierer mit, kommt besser mit Systemd zurecht und erleichtert das Verwalten von Diensten wie Firewalld. Auf Seite A der zweiten Heft-DVD finden Sie die installierbare Vollversion der Distribution. Die Rückseite enthält die Live-Ableger KDE, Gnome und Rescue. Aus produktionstechnischen Gründen bootet nur die KDE-Variante von der DVD, die anderen finden Sie als ISO-Image im Verzeichnis isos/. Mehr zu den Neuerungen von Leap 15.1 lesen Sie im Distributionsvergleich ab Seite 20. 

Neue Programme

Mithilfe der Software Cert 0.13.0 überprüfen Sie bei Bedarf, ob für eine URL ein gültiges SSL-Zertifikat existiert oder nicht. Das Tool lässt sich intuitiv bedienen und gibt alle Informationen strukturiert und übersichtlich aus. Über ein Go-Template passen Sie die Ausgabe an Ihre Wünsche an. -> S. 8

Möchten Sie Ihren Nameserver auf Herz und Nieren testen, sollten Sie sich Dnstrace 0.1.1 ansehen, mit dem Sie DNS-Anfragen simulieren und verfolgen. Auf diese Weise überprüfen Sie beispielsweise die Arbeitsgeschwindigkeit eines DNS-Servers. Dabei verfolgt das Tool auch CNAME-Einträge. -> S. 8

Mit Highlight 3.51 bereiten Sie den Quellcode von Programmen, Dokumenten und Webseiten optisch auf. Das Tool unterstützt alle gängigen Programmiersprachen und konvertiert den Quellcode bei Bedarf nach HTML, LaTeX oder RTF. -> S. 8

Wie es der Name andeutet, handelt es sich bei Lsd 0.15.1 um eine Erweiterung des Befehls ls, die die Ausgabe unterschiedlich einfärbt und damit übersichtlicher gestaltet. Die Software ist stark vom Super-Colorls-Projekt inspiriert, aber in Rust statt wie das Original in Ruby geschrieben, was sie viel schneller macht.

Mithilfe von Lutris 0.5.12 installieren und verwalten Sie Spiele unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche. Das Tool unterstützt neben nativen Linux-Spielen auch Windows-Software via Wine und Klassiker über Emulatoren. -> S. 48

Dass maschinelles Lernen einen immer größeren Einfluss in der Software gewinnt, zeichnete sich seit Langem ab. Trotzdem überrascht es etwas, dass das Konzept sogar bei Shells eine wichtige Rolle zu spielen beginnt. So erweitert McFly 0.3.4 die History-Funktionen der Shell, sodass Sie schneller die gewünschten Einträge finden. -> S. 82

Sogenannte Zeitwaagen zum Prüfen mechanischer Uhrwerke – sie identifizieren Gang- und Lagefehler anhand akustischer Merkmale – kosten mehrere Hundert Euro. Mit einem Linux-Notebook und dem Programm Timegrapher 0.5.0 können Sie sich diese Ausgabe ersparen. -> S. 58

Der Tor-Browser 8.5 bietet eine einfache Möglichkeit, anonym zu surfen. Dazu verbindet er sich automatisch mit dem Tor-Netzwerk. Die aktuelle Version basiert auf Firefox 60.7 ESR. Mit dieser Version veröffentlichte das Projekt auch das erste stabile Android-Release, das Sie über Googles Playstore beziehen.

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