Die Macher der auf Arch Linux basierenden Distribution ArcoLinux haben ihre Startmedien erneuert. Aufgrund der Ferien ist dies die letzte Aktualisierung für die „kommenden Monate“. Zudem suchen die Entwickler weitere Paketbetreuer.
ArcoLinux existiert in gleich mehreren verschiedenen Varianten. Sie alle basieren auf Arch Linux und arbeiten somit ebenfalls als Rolling-Release-Distribution. Die ArcoLinux-Macher fügen Arch Linux noch ein paar Pakete aus dem AUR sowie eigene Pakete hinzu.
Die Standard-Edition von ArcoLinux kommt wahlweise mit Xfce-, Openbox- oder i3-Desktop. Ergänzend stellen die Entwickler ArcoLinuxD bereit, das nur aus einem Basissystem ohne grafischer Benutzeroberfläche besteht. Anwender sollen sich so ihr System maßschneidern können. Mit ArcoLinuxB lässt sich schließlich ein individuelles ISO-Image auf ArcoLinux-Basis erstellen.
Für alle Fassungen haben die Entwickler jetzt neue Startmedien bereitgestellt, die binnen weniger Tage erneut aktualisiert wurden. In der bereits am 11. Juli veröffentlichten Version 6.9 haben die Entwickler von den Startmedien die Pakete Speedtouch, zd1211-firmware, Darktable, Hunspell, Hyphen und Packer entfernt. Anwender müssen sie nach der Installation selbst einspielen. Umgekehrt bleibt die Größe des ISO-Images damit unter der magischen Grenze von 2 GByte. Des Weiteren gab es ein neues Logo, Neofetch kletterte auf Version 5, der Alias „vbm“ hängt freigegebene Ordner unter VirtualBox ein und der Alias „update“ weckt jetzt den Befehl „sudo pacman -Syyu“. Neu ist ein Repository für Software von Drittherstellern. In ihm lagern unter anderem Spotify und Dropbox.
Die heute veröffentlichte Version 6.9.2 behebt vor allem einen Konflikt zwischen den Paketen Arc-gtk-theme und Openbox-arc-git. Des Weiteren mountet ArcoLinux nicht mehr automatisch angestöpselte Datenträger. Neu hinzugekommen ist das Programm Yay. Zudem arbeitet der Geopip Locator im Installationsassistenten Calamares wieder. Updates gibt es unter anderem für Inxi und den grub-customizer. Sämtliche Neuerungen listen die entsprechenden Release Notes auf.
Im Forum suchen die Entwickler zudem nach weiteren Paketbetreuern. Besondere Vorkenntnisse brauchen Interessenten nicht, man sollte jedoch den Aufbau der PKBUILD-Dateien kennen.





