Neue Tails-Version stopft zahlreiche Sicherheitslöcher

Neue Tails-Version stopft zahlreiche Sicherheitslöcher

Tails 3.6 veröffentlicht

Die Distribution Tails gestattet das anonyme Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk ohne dieses umständlich konfigurieren zu müssen. Die jetzt veröffentlichte Version 3.6 beseitigt vor allem Sicherheitslücken, bringt aber auch ein paar kleinere neue Features mit.

Wer das Systemmenü rechts oben in der Bildschirmecke öffnet, kann jetzt über das neue Schlosssymbol den Bildschirm sperren. Dieser lässt sich dann mit dem beim Start vorgegebenen Administrator-Passwort entsperren. Sollte man dieses nicht vergeben haben, fragt Tails vor dem Sperren ein neues ab.

Nachgeholte Programme (im Rahmen des Additional Software Persistence Features) installiert Tails 3.6 jetzt im Hintergrund schon beim Start einer Session. Dies geschieht zudem immer – auch wenn der Anwender offline ist.

Die pdf-redact-tools erlauben das Löschen der Metadaten aus PDF-Dateien, indem sie diese in PNG-Grafiken verwandeln. Sofern Gnome nicht starten wollen, enthält die entsprechende Fehlermeldung jetzt auch einen Hinweis auf die störrische Grafikkarte.

Abschließend installiert die neue Version auch noch Grafikkartentreiber für die Video Acceleration API, was die Wiedergabe von Videos auf zahlreichen Grafikkarten verbessern soll.

In Tails 3.6 arbeiten ab sofort der Linux-Kernel 4.15.0, Electrum 3.0.6, Tor 0.3.2.10 und Thunderbird 52.6.0.

Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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