Die Macher der Distribution KaOS haben neue Startmedien veröffentlicht. Diese aktualisieren nicht nur zahlreiche Softwarepakete, sondern bringen auch den Kernel 4.14.14 mit, der gegen die Prozessor-Sicherheitslücken Meldown und Spectre gehärtet ist.
Der Linux-Kernel ist dazu mit aktiviertem Retpotline übersetzt worden. Zudem enthält der Kernel die aktuellsten AMD- und Intel-Microcodes.
KaOS 2018.01 kommt mit KDE Plasma 5.11.5, den KDE Frameworks 5.42.0 und den KDE Applications 17.12.1. Als Basis dient Qt 5.10.0. Da KGet endlich auf die KDE Frameworks 5 portiert wurde, ist der Download-Manager nun endlich wieder Bestandteil der Repositories. Das Programm ersetzt gleichzeitig den jetzt obsoleten Kollegen Fatrat.
Alternativ zu Plasma können Anwender erstmals auf die leichtgewichtige Liquidshell wechseln. Die KaOS-Macher weisen jedoch daraufhin, dass sich die Liquidshell noch in der Entwicklung befindet.
Weiterhin an Bord von KaOS 2018.01 sind Systemd 236, LLVM/Clang 5.0.1, Mesa 17.3.3, Boost 1.66.0, ICU 60.2, Protobuf 3.5.1, Glib2 2.54.3, Libcdio 2.0.0, OpenCV 3.4.0 und Ruby 2.5.0.
Bei KaOS handelt es sich um eine Rolling-Release-Distribution. Wer KaOS bereits verwendet, muss sein System folglich nicht mit den aktualisierten Startmedien neu installieren.






“Bestehende Anwender müssen folglich lediglich ihr System nicht mit den aktualisierten Startmedien neu installieren.” – Wie bitte? ;-)
Ist korrigiert. Hoffentlich. :)