Neue Version des LLVM-Compiler-Frameworks mit zahlreichen Änderungen

Neue Version des LLVM-Compiler-Frameworks mit zahlreichen Änderungen

LLVM 5.0 veröffentlicht

Nach einem halben Jahr Arbeit haben die LLVM-Entwickler Version 5.0 ihrer „Sammlung von modularen und wiederverwendbaren Compiler- und Toolchain-Technologien“ veröffentlicht. Die bringt unter anderem neue Werkzeuge mit.

So visualisiert das Skript „opt-viewer.py“ die vom C-Compiler Clang mit dem Parameter „ -fsave-optimization-record“ erzeugten YAML-Dateien mit Optimierungsamerkungen. Das Ergebnis des Skripts ist eine HTML-Datei.

Das Tool „llvm-dlltool“ erzeugt Short Import Libraries aus im GNU-Stil vorliegenden Definitionsdateien. Das Werkzeug „llvm-pdbdump“ heißt jetzt „llvm-pdbutil“, was den Einsatzzweck besser umreißen soll. Zudem haben die Entwickler „WeakVH“ in „WeakTrackingVH“ umbenannt. Die neue Bibliothek „BinaryFormats“ kapselt unter anderem die Datenstrukturen für die Binärformate DWARF, ELF, COFF, WASM und MachO.

Die neue LLVM-Version unterstützt auf der AArch64-Architektur die Instruktionen für ARMv8.1, 8.2 und 8.3. Auf x86-Systemen unterstützt LLVM 5.0 jetzt Intel Goldmont-Prozessoren und den Scheduler von AMD Ryzen. Verbesserungen gibt es auch bei den AVX512-Instruktionen.

Clang 5.0 unterstützt jetzt C++17 und insbesondere C++ Coroutinen.

Sämtliche Änderungen listen die offiziellen Release Notes auf.

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