Primär für BSD-System entwickelt, hat die leichtgewichtige Desktop-Umgebung Lumina auch unter Linux viele Freunde gefunden. Die neue Version 1.3.0 soll nicht nur flüssiger laufen, sie bringt auch zahlreiche Verbesserungen mit.
Lumina 1.3.0 nutzt ab sofort standardmäßig ein eigenes Icon-Theme namens Material Design. Zuvor griffen die Entwickler auf die Oxygen-Symbole aus KDE Plasma zurück. Die Desktop-Umgebung kommt zudem jetzt besser mit hochauflösenden Bildschirmen (HiDPI-Monitore) zurecht.
Neu ist der Medienplayer „lumina-mediaplayer“. Seine Benutzeroberfläche reduziert sich auf das Wesentliche, er unterstützt aber das Anlegen von Playlisten. Anwender können ihn zudem über ein Symbol steuern. „lumina-mediaplayer“ spielt alle gängigen Audio- und Video-Dateien ab. Zudem streamt er Online-Radios, wobei er derzeit nur Pandora kennt.
Der Dateimanager bringt jetzt die Inhalte von Ordnern schneller auf den Schirm. Er kann zudem die Unterverzeichnisse als Hierarchie beziehungsweise Verzeichnisbaum anzeigen. Schließlich integriert der Dateimanager auch den „lumina-archiver“, der bereits mit der Vorversion eingeführt wurde.
Abschließend gab es zahlreiche kleinere Verbesserungen. So können Anwender etwa mit dem Tastenkürzel [Strg]+[q] eine Anwendung beenden.





