Vor fünf Monaten hat Google das Projekt OSS-Fuzz gestartet. Dieses sollte mithilfe des sogenannten Fuzz Testing möglichst viele Fehler in Open-Source-Software aufdecken. Jetzt hat Google in einem Blog-Post eine erste Bilanz gezogen.
An dem Projekt haben 47 Open-Source-Projekte teilgenommen. Darunter fielen auch Schwergewichte wie LibreOffice und Postgresql. Deren Software fütterte das OSS-Fuzz-Projekt mit über 10 Billionen (10 Trillions) Testfällen pro Tag.
Dabei wurden über 1.000 Fehler entdeckt, von denen das Projekt 264 als potenzielle Sicherheitslücken eingestuft hat. Besonders häufig traten sogenannte Heap Buffer Overflows auf.
Google wertet das Projekt als vollen Erfolg. Um weiteren Open-Source-Projekten die Zusammenarbeit schmackhaft zu machen, lobt Google zudem Prämien aus. Diese erhalten die Projekte aber nur unter bestimmten Bedienungen, die der entsprechende Blog-Post auflistet. Unter anderem muss das Open-Source-Projekt über eine größere Nutzerbasis verfügen.
Das OSS-Fuzz-Projekt nutzt das sogenannte Fuzzing oder Fuzz Testing, bei dem eine Software mit ungültigen und zufälligen Testdaten gefüttert wird.





