Die Entwickler der unter anderem bei Linux Mint zum Einsatz kommenden Desktop-Umgebung Cinnamon haben eine neue Version veröffentlicht. Neben Fehlerkorrekturen bringt sie zahlreiche kleinere Neuerungen mit.
So bietet der Desktop jetzt ein Raster (Grid), die Dateisuche unterstützt zudem Wildcards. Im Dateimanager Nemo kann man neue Tabs wie in Firefox über einen Klick mit der mittleren Maustaste beziehungsweise via [Strg]-Taste öffnen. Der Bildschirmschoner hat weitere Konfigurationsoptionen erhalten.
In den Systemeinstellungen lässt sich ab sofort der LightDM Login Manager konfigurieren, der auch in der nächsten Linux-Mint-Version zum Einsatz kommen soll. Darüber hinaus dürfen Anwender in den Systemeinstellungen zumindest einige Systemd-Dienste verwalten. Die Beschleunigung und Empfindlichkeit der Maus lässt sich jetzt besser einstellen.
Des Weiteren gab es einige Änderungen im Hintergrund. So laufen die einzelnen Plugins der Systemeinstellungen jetzt jeweils in einen eigenen Prozess. Auch der Dateimanager Nemo nutzt einen separaten Prozess für die Darstellung der Symbole auf dem Desktop und einen weiteren für die Anzeige seiner Fenster. Die Desktop-Umgebung beendet sich zudem „sauberer“ – insbesondere gibt es keinen Timeout nach einer Sekunde mehr. Cinnamon 3.4 unterstützt weitere Wacom-Tablets. Darunter fallen vor allem Geräte mit nur einem Button.
Alle weiteren Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf. Cinnamon 3.4 soll im kommenden Linux Mint 18.2 enthalten sein.





