Die Entwickler des Videoschnittprogramms Shotcut haben pünktlich zum Monatsanfang die Version 16.11 freigegeben. Für Linux-Anwender gibt es allerdings nur wenige Neuerungen.
Shotcut 16.11 bietet ein Portable-App-Feature: Die Anwendung lässt sich jetzt von einem USB-Stick oder in einem beliebigen Verzeichnis starten. Die von Shotcut erzeugten Dateien, wie die Presets und Log-Dateien landen dabei in dem Verzeichnis, das man dem Programm beim Aufruf mit dem Parameter „–appdata verzeichnis“ mitteilt. Alternativ hinterlegt man das Verzeichnis unter dem Menüpunkt „Settings | App Data Directory“. Sofern man den Parameter verwendet, fehlt der genannte Menüpunkt. Auf diese Weise soll sich Shotcut einfacher in andere Launcher und Updater integrieren lassen.
Neben dieser Neuerung behebt Shotcut 16.11 vor allem kleinere Fehler. So funktioniert das Drag-and-Drop auf der Timeline jetzt wieder korrekt. Beim LUT(3D)-Filter kann man in Dezimalzahlen die Nachkommastellen wie in Deutschland üblich mit einem Komma-Zeichen abtrennen. Schließlich gibt es noch eine Übersetzung ins Gälische (wie sie in Schottland gesprochen wird).





