Habe gerade mein erstes Raspi Projekt angefangen, typisches Einsteigerding: Vom Raspi 3B zum Radio mit dem du Webradio-streams hören kannst. Dazu verwende ich MPD und MPC. Mein Problem: Es gehen zwar links die auf .mp3 enden aber nicht welche die auf .m3u oder etwas anderem enden. Die meisten Webradio streams die ich gefunden habe enden auf m3u und zwar so ziemlich alle die ich gerne hören würde. Frage: Was ist das m3u. Format genau, kann man es mit MPD&MPC überhaupt abspielen (wenn ja, wie) oder muss ich zu einer Alternative greifen? LG und Danke im Voraus
Die .m3u-Dateien sind keine direkten Links, sondern Playlisten, die die jeweiligen Links enthalten. MPD erwartet m3u-Dateien in dem Verzeichnis, das in der mpd.conf als playlist_directory eingetragen ist – dann sollte es eigentlich sofort klappen.
Vielleicht solltest du mal den Grundlagenartikel hier (https://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2013/07/Raspberry-Pi-zur-Miniatur-Musikzentrale-ausbauen) lesen, der allerdings nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der Raspbian-Entwicklung ist. Lesenswert ist er trotzdem.
Hallo Matthias,
wenn die Musikzentrale der einzige Einsatzzweck des Raspis ist, könntest du statt Raspbian/MPD vielleicht gleich die “Volumino”-Distribution einsetzen, bei der der Raspi per Smartphone/Tablet/PC über einen Webserver ferngesteuert wird. Siehe https://volumio.org/. Da ist neben einem Webradio-Verzeichnis auch noch Unterstützung für lokale und entfernte (NAS) Musikbibliotheken, DLNA- und Airplay-Unterstützung, Spotify-Client und so weiter drin, außerdem sieht es ziemlich gut aus.
Im Netz gibt es auch einige Einrichtungsleitfäden, auch auf Deutsch. Oft wird dabei eine GPIO-Aufstecksoundkarte für den Raspi empfohlen, die aber teurer ist als der Raspi selbst. Ich habe den 3er direkt per HDMI an meinen Receiver angeschlossen und die Qualität reicht mir aus. Schau dir das mal an, ist sicher einen Versuch auf einer eigenen SD-Karte wert.