Die Entwickler der Distribution Netrunner stellen die Arbeit zumindest an der „Full-Desktop“-Variante ein. Als Ersatz veröffentlichten sie jetzt eine komplett neue Distribution namens Maui, die auf KDE Neon basiert.
Netrunner nutzte als Unterbau noch Kubuntu. Durch den Umstieg auf KDE Neon (das wiederum auf Ubuntu 16.04 LTS aufsetzt), erhält Maui Softwareaktualisierungen bis 2018. Die Maui-Entwickler wollen in dieser Zeit alle drei bis vier Monate neue Installationsmedien bereitstellen.
Maui 1 mit dem Codenamen „Aurora“ bietet den Linux-Kernel 4.4.0, als Desktop-Umgebung kommt Plasma 5.7.3 zum Einsatz. Dazu kommen unter anderem die KDE Applications 16.04.3, Firefox 48, Thunderbird 38.6 und LibreOffice 5.
Nach Angaben der Entwickler soll Netrunner nicht komplett verschwinden, sondern in einer „spezialisierten Form“ weiterleben. Wie diese Form aussehen soll, verraten die Entwickler allerdings noch nicht. Über die Zukunft der Rolling-Release-Variante von Netrunner entscheiden die Entwickler zudem im nächsten Monat.
Maui gehört zum gleichnamigen Projekt, aus dem auch die Desktop-Umgebung und Distribution Hawaii hervorgegangen ist. Das deutsche Unternehmen Blue Systems fördert beide Projekte.






Hallo,
Als neugieriger Mensch bin ich immer ganz schnell dabei, was neues auszuprobieren. Maui-Linux habe ich auf einem Acer aspire V771 installiert, und bin fast begeistert, den bis auf einen kleinen Fehler bei K-Note läuft das System ausgesprochen gut. Mir hat früher immer OpenSuse mit KDE ganz gut gefallen, allerdings hatte ich dort immer das Gefühl, das alles nicht so richtig rund läuft. Das scheint hier nun etwas anders zu sein, natürlich ist das wohl auch den Entwicklungsstand zu verdanken.
Gruß,
Detlef