Nachdem Microsoft seinen Skype-Client für Linux schon länger nicht mehr aktualisiert hat, gibt es jetzt überraschend ein komplett neu entwickeltes Skype für Linux. Dieses überträgt die Daten per WebRTC-Standard, befindet sich aber noch in einem frühen Alpha-Stadium.
Dem neuen Skype-Client fehlen daher noch ein paar Funktionen. So sind beispielsweise noch keine Video-Chats möglich. Diese sollen jedoch mit einem kommenden Update nachgereicht werden. Die Entwickler veröffentlichen bereits jetzt eine frühe Version des neuen Clients, um Feedback von Nutzern zu erhalten. Dieses soll dann in zukünftige Versionen einfließen.
Wer den neuen Skype-Client ausprobieren möchte, sollte sich folglich darüber im Klaren sein, dass er eine Alpha- und somit eine noch unfertige Version verwendet. RPM- und DEB-Pakete sind über entsprechende Links in der offiziellen Ankündigung erhältlich. Der Skype-Client steht nur als 64-Bit-Version bereit. Gegenüber dem alten Client bringt er immerhin neue Emoticons mit.
Verbindungen lassen sich mit dem neuen Client zu allen anderen Skype-Clients unter Windows, OS X, iOS und Android aufbauen. Nicht möglich ist hingegen die Kommunikation mit dem alten Linux-Client. Der neue Skype-Client nutzt die auf Chromium basierende Electron Shell.
Wer den Chrome-Browser oder ein Chromebook verwendet, kann zudem über die Webseite web.skype.com kommunizieren. Sie nutzt die gleiche Technik wie der neue Linux-Client.





