Die äußerst schlanke Distribution Alpine Linux liegt in einer neuen Version vor. Diese verbessert nicht nur die Unterstützung für den Mini-Computer Raspberry Pi, auch PC-Nutzer und Server-Betreiber dürfen sich über Neuerungen freuen.
So haben die Entwickler zahlreiche Anwendungen aktualisiert: LibreOffice liegt in Version 5.1 bei, als Desktop-Umgebung kommt MATE 1.14 zum Einsatz. Evince meldet sich in der Version 3.20, Ruby in Version 2.3 und die Datenbank Postgresql klettert auf die 9.5. Im Hintergrund werkelt der Linux-Kernel 4.4.
Des Weiteren gab es ein paar Namensänderungen, die in erster Linie Administratoren beziehungsweise Server-Betreiber betreffen: So heißt das Paket php jetzt php5. Darüber hinaus haben die Entwickler den Service cron in crond umbenannt. Das Buybox ping-Kommando benutzt jetzt unpreviligierte ICMP-Sockets. Abschließend haben die Entwickler die meisten Ruby-Pakete entfernt. Wer die Programmiersprache einsetzt, sollte den Ruby-Paketmanager gem verwenden.
Die Macher stellen mehrere Installationsmedien für unterschiedliche Einsatzzwecke bereit. In der einfachsten Standard-Variante ist das ISO-Image gerade einmal knapp 90 MByte groß. Neu ist ein ISO-Image namens „apline-virt“. Es richtet sich an alle Anwender, die Alpine Linux in einer virtuellen Maschine betreiben möchten.
Sämtliche Neuerungen fasst die Ankündigung zusammen.





