Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Mofo Linux 4.5
Mofo Linux fokussiert ganz auf Sicherheit und Anonymität. Anders als beim ähnlich konzipierten Tails liegt bei Mofo der Schwerpunkt jedoch auf freier und sicherer Kommunikation sowie der Überwindung von Zensur – etwa durch nationale Firewalls, die die Informationsfreiheit behindern oder unterbinden. Dazu liefert die Distribution neben einem Zugang zum Tor-Netzwerk diverse weitere Tools, die unter anderem auf anonymen Peer-to-Peer-Netzwerk I2P aufsetzen. Das System enthält die englisch, arabische und chinesische Lokalisierung, die deutsche lässt sich aber ohne großen Aufwand nachinstallieren. Sie booten Mofo Linux von Seite B der ersten Heft-DVD, im Verzeichnis isos/ finden Sie das ISO-Image. -> S. 53
Tails 2.3
Die Live-Distribution Tails dient in erster Linie dazu, sich im Internet so anonym und sicher wie möglich zu bewegen. Dazu integriert die bewusst nicht installierbare Live-Distribution unter anderem den Tor-Browser ins System, der eine sichere Kommunikation über das Anonymisierungsnetzwerk Tor gestattet. In der kürzlich erschienenen Release 2.3 aktualisierten die Entwickler den auf Firefox basierenden Tor Browser auf Version 5.5.5, I2P meldet sich in Version 0.9.25 und Electrum in Version 2.6.3. Anwender können zudem GnuPG-Passphrases per Copy & Paste in das Pinentry-Fenster einfügen. Sie booten Tails von Seite A der ersten Heft-DVD.
Ubuntu Studio 16.04
Zeitgleich mit dem regulären Erscheinen von Ubuntu 16.04 veröffentlichte das Projekt Ubuntu Studio seine eigene, darauf basierende Multimedia-Distribution. Sie profitiert unter anderem von dem stabileren Unterbau und dem dreijährigen Support-Zeitraum. Egal ob Audio-, Bild- oder Videobearbeitung: Die Ubuntu Studio liefert alles, was Sie dazu brauchen. Von Sequenzern und Synthesizern im Audio-Bereich über 3D-Modelling-Programme und Foto-Editoren bis hin zu Programmen für Videobearbeitung steht als zum Einsatz bereit. Als Soundserver dient Jack; außerdem gehören beispielsweise Cinepaint, die Videobearbeitung OpenShot, der Audio-Sequencer Rosegarden, der Audio-Editor Ardour, die 3D-Grafiksoftware Blender, das Grafikprogramm Gimp und das DTP-Programm Scribus zum Portfolio. Sie booten die installierbare Live-Distribution von Seite B der ersten Heft-DVD, das unveränderte ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.
Qt4-Fsarchiver 0.6.19-16
Die Live-DVD Qt4-Fsarchiver 0.6.19-16 dient primär dazu, Festplattenpartitionen zu sichern und nach einem Defekt oder Datenverlust wieder zu rekonstruieren. Neben der eigentlichen Backup-Software bietet das Die Distribution in Form der Programme Rkhunter und Chkrootkit auch zwei nützliche Tools zum Aufspüren von Rootkits unter Linux. Sie booten sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Variante von Seite A der ersten Heft-DVD. -> S. 64
Ubuntu 16.04 LTS LU Megapack
Alle zwei Jahre veröffentlicht Canonical ein Long-Term-Support-Release seiner Distribution. Während es für die normalen, halbjährlichen Releases nur neun Monate lang Updates und Fehlerkorrekturen gibt, umfasst der Support-Zeitraum bei der LTS-Version volle 3 Jahre. LTS-typisch beließen es die Entwickler in erster Linie bei Optimierungen der bestehenden Basis: Abgesehen vom Dateisystem ZFS flossen kaum echte Neuerungen in “Xenial” ein. Die Heft-DVD enthält praktisch alle relevanten Flavors, namentlich Ubuntu als Desktop (32 und 64 Bit) und Server (32 Bit), Ubuntu Maté (64 Bit), Kubuntu (64 Bit) sowie Lubuntu und Xubuntu jeweils in der 32-Bit-Version. Mit Ausnahme von Ubuntu Server liegen alle Derivate als unveränderte Image-Dateien in den /isos/-Verzeichnissen vor.
Neue Programme
Halten Sie Apache und Co. für zu groß und zu ressourcenhungrig, dann werfen Sie einen Blick auf Alaya 2.1: Dahinter verbirgt sich ein kompakter Webserver, der neben HTTP und HTTPS auch CGI-Skripte sowie grundlegende WebDAV-Funktionen unterstützt und eine überschaubare Konfiguration bietet. -> S. 8
Möchten Sie einen FTP-Server ohne großen Aufwand einrichten, bietet sich Bftpd 4.4 an. Der kompakte FTP-Server besticht durch einfache Konfiguration und hohe Geschwindigkeit. Er unterstützt alle wichtigen FTP-Befehle und komprimiert auf Wunsch die Dateien vor der Übertragung mit Gzip. -> S. 8
Der Filesharing-Server Owncloud 9.0.1 bringt in der vorliegenden Version vor allem Verbesserungen in Sachen Skalierbarkeit und Zusammenarbeit mit. Bei der Zusammenarbeit zwischen Nutzern im Owncloud-System lassen sich Dateien jetzt auch mit Kommentaren versehen und über Tags organisieren und filtern. -> S. 28
Open-Source-Tools helfen dabei, die von den GPS-Satelliten gelieferten Rohdaten auszuwerten. So vereinfacht das Programm Gpsd 3.16 den Zugang zur Hardware. Zusätzlich ermöglicht es die Simulation eines Datenstroms, sodass Gpsd-basierte Tools ohne einen Empfänger funktionieren und sich testen lassen. -> S. 34
Die Suche mit regulären Ausdrücken nach Mustern in Datenströmen gehört mit zu den immer noch aktiv beforschten Gebieten in der Informatik. In einigen Fällen stellt die Neuentwicklung Icgrep 1.0 eine spannende Alternative zu den altbewährten Werkzeugen dar. -> S. 84
Das E-Book Linux-Grundlagen im PDF-Format wurde von der Tuxacademy in erster Linie als Begleitmaterial für LPIC-1-Schulungen entwickelt und vermittelt eine Menge Grundlagenwissen. So erklärt die Lektüre auf über 200 Seiten unter anderem den Verzeichnisaufbau, welche Möglichkeiten die Konsole bietet und wie die Editoren Vim und Emacs funktionieren.
Die jüngste Version der beliebten Bürosuite LibreOffice 5.1.2 kommt mit einer neu gestalteten Benutzerschnittstelle, die einen schnelleren und einfacheren Zugriff auf viele Features bieten soll. Neu hinzugekommen sind auch Filter für Apple Keynote 6, Microsoft Write und Gnumeric.
Unter anderem bietet der auf Chromium basierende Webbrowser Vivaldi 1.1 sogenannte Tab-Stacks: Sie können Tabs einfach aufeinanderziehen und so Gruppen bilden. Wer einen großen Monitor besitzt, darf zudem alle Tabs eines Stacks gleichzeitig nebeneinander anzeigen lassen (“kacheln”).




