Die Entwickler des Malprogramms Krita sammeln derzeit Geld auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Mit den Einnahmen wollen sie vor allem die Text- und Vektorwerkzeuge verbessern.
Die letzte Spendenaktion starteten die Krita-Macher vor rund einem Jahr. Daraus entstanden unter anderem Performance-Verbesserungen sowie die Unterstützung von Animationen. Derzeit arbeiten die Entwickler noch an einer Portierung von Krita auf Qt5 und die KDE Frameworks 5.
Die neue Kampagne soll die Text- und Vektorwerkzeuge drastisch verbessern. Diese hat Krita noch von den anderen Calligra-Programmen geerbt. Die Entwickler möchten die Werkzeuge komplett neu implementieren und dabei auf die Bedürfnisse von Künstlern beziehungsweise Malern zuschneiden.
Die Entwickler veranschlagen für die neuen Funktonen 30.000 US-Dollar. Rund einen Tag nach dem Start der Kampagne kam bereits ein Drittel der Summe zusammen. Sollten die 30.000 US-Dollar überschritten werden, stellen die Entwickler weitere Funktionen in Aussicht („Stretch Goals“). Ab 40.000 US-Dollar dürfen Anwender beispielsweise Krita über Python-Skripte steuern.
Abhängig von der Höhe ihrer Spende erhalten Unterstützer kleine Belohnungen, wie etwa ein Mauspad oder ein T-Shirt. Die komplette Aktion läuft noch bis zum 8. Juni 2016.





