Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Kali Linux
Die Distribution Kali Linux 2016.1 richtet sich mit den entsprechenden vorinstallierten Tools an Sicherheitsexperten und Penetration-Tester. Mit der jetzt veröffentlichten Version vollziehen die Entwickler den endgültigen Schritt zu einem sogenannten Rolling Release. Die Distribution basiert auf Debians “Testing”-Zweig, die Entwickler steuern daneben kontinuierlich aktualisierte Tools für Penetrations- beziehungsweise Sicherheitstests bei. Sie booten das System von Seite B der ersten Heft-DVD.
Gparted
Das neu erschienene Gparted 0.25.0 zeigt jetzt einen Fortschrittsbalken bei weiteren Ext2/3/4- und NTFS-Operationen an. Darüber hinaus haben die Entwickler die Erkennung von SWRaid-Membern verbessert. Das Release verwendet zudem jetzt immer Blkid zur Dateisystemerkennung. Die Distribution basiert auf Debian “Sid” mit dem Stand vom 19.01.2016. Als Linux-Kernel kommt die Version 4.3.3-5 zum Einsatz. Gparted wurde ins Bootmenü der auf der zweiten Heft-DVD enthaltenen Debian-Distributionen integriert. Darüber hinaus finden Sie deren ISO-Images im Heft-DVD-Inhalt.
Tails
Die Live-Distribution Tails 2.0 erlaubt es Ihnen, das Internet mit der größtmöglichen Anonymität zu nutzen. Unter anderem verbindet es sich dafür bereits beim Start mit dem Tor-Netzwerk und erlaubt darüber eine weitgehend abhörsichere Kommunikation. Neben einem vorinstallierten Tor-Client, der bereits beim Hochfahren startet, bietet die Distribution dafür einen extra gehärteten Firefox-Browser, der bereits wichtige Erweiterungen wie HTTPS-Everywhere oder NoScript mitbringt. Die wichtigste Neuerung dieser Fassung: Als Desktop-Umgebung kommt die Gnome-Shell zum Einsatz. Sie booten Tails von Seite A der ersten Heft-DVD.
Manjaro
Viele Distributionen setzen in Sachen Desktop auf umfangreiche Oberflächen, die entsprechend viele Systemressourcen benötigen. Mit dem Tiling-Window-Manager i3 bringt der Arch-Ableger Manjaro i3 2015.12 “Capella” jetzt eine besonders schlanke Alternative auf den Bildschirm. Die für den Desktop-Einsatz konzipierte Distribution bringt alle dafür erforderlichen Anwendungen von Hause aus mit. Dazu zählen zum Beispiel Firefox, Gimp, LibreOffice oder Thunderbird. Manjaro setzt auf das Rolling-Release-Prinzip, das die Distribution kontinuierlich mit den jeweils neuesten Programmversionen versorgt. Sie booten das System von Seite A der ersten Heft-DVD.
Mint
Die brandneue Variante Linux Mint 17.3 XFCE bringt den ressourcenschonenden Desktop-Manager XFCE mit und bietet sich damit auch für den Einsatz auf älteren Rechnern an. Die aktuelle Version aktualisiert zum Vorgänger zahlreiche Softwarepakete, wobei das System nach wie vor Ubuntu 14.04 LTS als Grundlage verwendet. Der Linux-Kernel meldet sich in Version 3.19; optional können Sie auf eigenes Risiko den Kernel 4.2.0 einspielen. LibreOffice liegt in Version 5 bei, der Screenreader Orca und OpenVPN-Support sind zudem jetzt standardmäßig an Bord.
Debian 8.3 “Jessie”
Mit Debian 8.3 hat das Projekt die inzwischen dritte Aktualisierung für den “Stable”-Zweig veröffentlicht. Laut der Ankündigung der Entwickler enthält das Release hunderte korrigierte Pakete, darunter viele Patches für Sicherheitslücken. Das Projekt beschränkt sich dabei laut eigener Aussage auf die absolut erforderlichen Modifikationen, um die integrierte Software aktuell und stabil zu halten. Der in Debian 8 enthaltene Linux-Kernel blieb aus Stabilitätsgründen auf Version 3.16.7. Die Entwickler haben auch einige Pakete entfernt, darunter die Bibliotheken Libnsbmp und Libnsgif, die mit Sicherheitsproblemen kämpfen und ungepatcht sind. Auf Seite A der zweiten Heft-DVD finden Sie die 32-Bit-Variante, Seite B enthält den 64-Bit-Ableger.
Neue Programme
Der auf den Qt-Bibliotheken basierende Markdown-Editor CuteMarkEd 0.11.2 setzt einfache Texteingaben in HTML-Code um. Dabei bietet er eine Echtzeit-HTML-Vorschau und kann mit mathematischen Ausdrücken umgehen. Als Export-Format beherrscht er neben HTML auch PDF. -> S. 8
Der kompakte Bildbetrachter Fim 0.5 (“Fbi Improved”) läuft auf der Konsole und eignet sich damit hervorragend zur Integration in eigene Skripte. Er rendert die Bilder wahlweise über ein Framebuffer-Device, per SDL oder Imlib2 unter X, oder im reinen Textmodus über die AAlib als ASCII-Grafiken. -> S. 8
Bei der Arbeit mit strukturierten Textdateien im CSV- oder ähnlichen Formaten bietet Miller 3.3.2 eine interessante Alternative zu traditionellen Werkzeugen wie Cut, Grep oder Sed. Das Programm eignet sich für Konvertierungen, das optische Aufwerten der Ausgabe von strukturierten Textdateien und viele Sortier- und Auswertungsaufgaben. -> S. 52
Videoschnitt und Linux sind zwei Dinge, die über Jahre hinweg nicht zueinander passten. Die aktuelle Entwicklung bei Openshot 2.0.5 zeigt jedoch, dass dies schon bald nicht mehr stimmt: Das Programm ermöglicht es schon jetzt, Videos ohne große Vorkenntnisse zu gestalten. -> S. 20
Bei Pdfgrep 1.4.1 ist der Name Programm: Mit dem Tool suchen Sie wie mit Grep in PDF-Dokumenten. Dabei können Sie auch reguläre Ausdrücke für die Suche zum Einsatz bringen. -> S. 8
Oft erweist sich der Einsatz eines RDBMS-Servers als Overkill und verursacht bei Fehlkonfigurationen obendrein sogar ein Sicherheitsproblem. Wenn stets nur ein Benutzer mit einer Anwendung auf die Daten zugreifen muss, kommen Sie mit der schlanken Datenbank SQLite weiter. Mit SQLiteStudio 3.0.7 liegt ein kompaktes und nützliches Werkzeug vor, mit dem Sie viele Alltagsaufgaben rund um SQLite-Datenbanken bequem erledigen. -> S. 78
Das kleine Python-Programm Tabview 1.4.2 gibt CSV-Dateien strukturiert auf der Konsole aus. In Sachen Benutzersteuerung und Navigation lehnt es sich dabei an Vim an. -> S. 8
Der Truecrypt-Nachfolger Veracrypt 1.16 empfiehlt sich mit seiner handlichen grafischen Oberfläche nicht nur für Einsteigern. Das Verschlüsselungsprogramm besticht in drei Szenarien: Auf damit gesicherte Objekte greifen Sie plattformübergreifend sowohl unter Linux als auch unter Mac OS X und Windows zu. Seine grafische Oberfläche prädestiniert es für nur bei Bedarf entsperrte Volumes. -> S. 64




