Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Ubuntu Studio 15.10
Egal, ob Audio-, Bild- oder Video-Bearbeitung: Ubuntu Studio enthält alle Programme, die Sie dafür benötigen. Von Sequenzern und Synthesizern über 3D-Modelling-Programme und Fotoeditoren bis hin zu Anwendungen für den Videoschnitt deckt die installierbare Live-Distribution praktisch alle Anwendungsfälle ab. Im Audio-Bereich punktet Ubuntu Studio unter anderem mit Hydrogen, Audacity, Brasero und Ardour 4. Den Videobereich deckt es mit DVD Styler, Kdenlive, Pitivi und dem Video-Editor Openshot ab. Zum Erstellen oder Bearbeiten von Grafikdateien kommen unter anderem Gimp, ImageMagick, Krita, Mypaint und Inkscape zum Einsatz. Sie booten die Distribution von Seite B der ersten Heft-DVD.
Netrunner 15.09
Die auf Manjaro basierende Distribution Netrunner folgt nun erstmals dem Rolling-Release-Prinzip, das ein Distributionsupgrade überflüssig macht. Als Desktop kommt KDE Plasma 5.4.1 zum Einsatz, die Basis stellen die KDE Applications 15.08.1 und der Kernel 4.1.9. Die auf den Desktop-Betrieb ausgelegte Distribution verfügt über ein reichhaltiges Arsenal an Software. Dazu zählen Mozilla Firefox in Version 41.0.1 mit diversen vorinstallierten Plugins, die Office-Suite LibreOffice 5.0.1, Gimp in der aktuellen Version 2.8.14 sowie VLC 2.1.1. Darüber hinaus bringt Netrunner auch unfreie Treiber und Software mit, zum Beispiel das Chatprogramm Skype 4.3. Sie finden Netrunner als installierbare Live-Distribution auf Seite B der ersten Heft-DVD.
4MLinux 13.1
Das aus Polen stammende 4MLinux gilt als exzellenter Allrounder für betagte Hardware. Dabei fokussieren die Programmierer auf die vier Bereiche Maintenance (Systemwartung), Multimedia, Miniserver und Mystery (Spiele). Daneben stellt das Entwicklerteam zusätzlich ein 4MLinux Rescue Kit genanntes Rettungssystem ausschließlich mit Tools zur Daten- und Systemrettung bereit. Dieses starten Sie direkt von Seite A der ersten Heft-DVD. Im Verzeichnis /LU/4mlinux/ finden Sie die ISOs der Minimalversion Core, der Desktop-Variante, des Rescue Kit sowie zwei spezielle Varianten für Systemwiederherstellung (‘Recover’) und Partitionierungsaufgaben (‘Parted’). Einen ausführlichen Artikel zu 4MLinux lesen Sie ab Seite 8 in diesem Heft.
Rescatux 0.40b
Wenn der Rechner nicht mehr startet, ist guter Rat teuer. Das Live-CD-Rettungswerkzeug Rescatux vereint bewährte Werkzeuge zur Reparatur. So ermöglicht es unter anderem das menügesteuerte Wiederherstellen von Grub und Grub2 sowie des Windows-MBR. Als Desktop-Umgebung nutzt Rescatux LXDE. Im Verzeichnis /LU/rescatux/ finden Sie das ISO-Image der neuesten Ausgabe von Rescatux vom 18. Oktober 2015. Sie gilt zwar offiziell noch als Beta, versieht ihren Dienst aber bereits sehr zuverlässig. Als Basis dient nun Debian 8, neu ist der Support für SELinux. Bei Bedarf booten Sie Rescatux 0.40b1 auch von Seite A der ersten Heft-DVD.
Clonezilla 2.4.2
Vollständig auf Backups spezialisiert hat sich Clonezilla. Ähnlich wie Acronis True Image klont oder sichert es komplette Festplatten und Partitionen. So lässt sich im Ernstfall ein defektes Betriebssystem schnell wiederherstellen. Sicherungen legt das Live-System nicht nur auf Festplatten, sondern auch auf Dateiservern ab. Clonezilla kommt mit allen gängigen Dateisystemen zurecht, einschließlich Ext4 und NTFS. Im Verzeichnis /LU/clonezilla/ der ersten Heft-DVD finden Sie die ISOs der neuesten Version Clonezilla Live 2.4.2-61 für 32- und 64-Bit-Rechner. Daneben enthält die A-Seite der DVD noch eine bootbare i686-Variante.
Ubuntu 15.10 LU-Megapack
Wer Bugfixes mehr schätzt als neue Funktionen, dem dürfte Ubuntu 15.10 gefallen. Der Unity-Desktop verbleibt auf derselben Version wie beim Vorgänger, bügelt aber viele Fehler aus. Auch Kubuntus Plasma-5-Desktop gibt sich nun wesentlich solider. Daneben portierten die Entwickler in der Zwischenzeit einen Großteil der KDE-Anwendungen von Version 4 auf 5, Plasma selbst hoben Sie von Version 5.2 auf 5.4. Bewährt hat sich der in der letzten Version vollzogene Umstieg auf Systemd zum Starten der Systemdienste. Bei den Anwendungen fällt vor allem der Sprung auf LibreOffice 5 ins Auge. Sie finden Ubuntu und seine Flavours Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu, Gnome und Mate bootbar auf der zweiten Heft-DVD. Ein Artikel ab Seite 48 in dieser Ausgabe beschreibt die Neuerungen von “Wily Werewolf”.
Neue Programme
Beim Multitext Editor 2.5 handelt es sich um einen schlichten, in Java geschriebenen und damit multiplattformfähigen Texteditor. Das schlanke Tool bietet alle grundlegenden Funktionen zum Bearbeiten von Texten und arbeitet erfreulich zügig. -> S. 14
Den schlanken Mediaplayer Parole 0.8.1 haben die Entwickler für den Einsatz unter der Benutzeroberfläche XFCE 4 konzipiert. Das Tool nutzt die Gstreamer-Bibliotheken zur Wiedergabe von Mediadaten und besticht durch seine übersichtliche Benutzeroberfläche. Mithilfe von Plugins lässt sich der Funktionsumfang von Parole erweitern. -> S. 14
Mithilfe von Pkgdiff 1.7.0 vergleichen Sie auf einfache Weise Programmpakete aus verschiedenen Repositories. Dabei unterstützt das Werkzeug alle gängigen Paketformate wie DEB, RPM und TAR.GZ. Die Unterschiede, die Pkgdiff feststellt, fasst es in eine übersichtlichen HTML-Page zusammen. -> S. 14
Der kompakte Dateimanager SpaceFM 1.0.4 startete seine Karriere ursprünglich als Ableger des beliebten PcmanFM. Er zeigt bis zu vier Panels an, die Sie zum Verwalten von Verzeichnissen nutzen können. Dabei unterstützt er virtuelle Dateisysteme und bietet ein integriertes Management für mobile Speichermedien. -> S. 14
Über die komplizierte deutsche Grammatik ist fast jeder schon einmal gestolpert. Insbesondere im hektischen Büroalltag oder beim Verfassen von langen Texten kommt daher jede Hilfe recht. Für Linux gibt es die sogar komplett kostenlos: in Form von LanguageTool 3.1. -> S. 52
Große Vereine verwalten Mitgliederdaten oft mit einer kommerziellen Software. Kleinere Vereine sehen sich hier mit Kosten konfrontiert, die außerhalb des verfügbaren Budgets liegen. Hier springt die freie Software Admidio 3.0.3 in die Bresche, die Sie auf einem Server installieren und die so plattformunabhängig im Browser läuft. -> S. 60
Um einen besseren Überblick zu erhalten fassen Sie mit Mhddfs 0.1.39 verstreute Daten virtuell zusammen. Mhddfs steht für “Multi Hard Drive Disk File System” und vereint in einem Union-Dateisystem Verzeichnisse oder Festplatten zu einem großen virtuellen Dateisystem, das Sie nicht nur lokal, sondern auch per Samba oder NFS nutzen. -> S. 80
Ähnlich wie etwa Dropbox erlaubt die freie Software Syncthing 0.11.26, Dateien zwischen verschiedensten Geräten zu synchronisieren. Dabei bietet sie sogar erheblich mehr Flexibilität als der beliebte Online-Dienst. Zudem behalten Sie die volle Kontrolle über die Daten. -> S. 84




