Die Entwicklerversion von Fedora startet ab sofort standardmäßig nicht mehr X11, sondern dessen designierter Nachfolger Wayland. Das kündigte Ray Strode hat auf der Mailingliste des Fedora-Projekts an.
Im aktuellen Fedora 23 müssen Anwender im Anmeldebildschirm explizit noch auf Wayland umschalten. Nutzer der Entwicklerversion Fedora Rawhide brauchen das nicht mehr: Entwickler Ray Strode hat gnome-session, gdm, gnome-shell und mutter so angepasst, dass sie unter anderem standardmäßig Wayland verwenden.
Sollte Wayland nicht startet, nutzt Fedora Rawhide automatisch weiterhin X11. Das betrifft vor allem Systeme mit Nvidia-Grafikkarten, die den proprietären Nvidia-Grafikkartentreiber verwenden. Dieser bietet noch keine Wayland-Unterstützung.
Nach den aktuellen Planungen soll Wayland auch im kommenden Fedora 24 auf diese Weise standardmäßig zum Einsatz kommen. Dies ist aber noch nicht in Stein gemeißelt: Sollten Probleme auftauchen, wird Ray Strode die Änderungen wieder zurücknehmen.





