Heft-DVDs 10/2015

Aus LinuxUser 10/2015

Heft-DVDs 10/2015

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Bodhi Linux 3.1.0

Die Macher von Bodhi Linux 3.1.0 integrierten in dieser Version erstmals den eigens für die Distribution entwickelten Desktop Moksha, einen Fork von Enlightenment E17. Trotz der niedrigen Versionsnummer 0.1.0 von Moksha halten ihn seine Entwickler wegen der soliden E17-Grundlage für stabil genug für den Alltagseinsatz. Den Unterbau der Distribution stellt Ubuntu in der LTS-Version 14.04.1. Die 64-Bit-Version von Bodhi Linux booten Sie von Seite A der ersten Heft-DVD, die 32-Bit- und Legacy-Varianten finden Sie auf Seite B. Darüber hinaus enthält das Verzeichnis /LU/bodhi/ alle drei Varianten als ISO-Images. Einen ausführlichen Artikel zu Bodhi 3.1.0 und dem Moksha-Desktop lesen Sie ab Seite 48.

Solus

Bei Solus, das hier in Version 2015.08.25 als exklusive LinuxUser-Edition vorliegt, handelt es sich nicht um eine Distribution wie die meisten anderen: Der irische Intel-Mitarbeiter und Begründer des Projekts, Ikey Doherty, hat sich vorher ausgiebig Gedanken gemacht, wie ein modernes Desktop-Linux heute aussehen sollte, und riskierte dabei mehr als nur einen Blick über den Tellerrand. Dann begann er die Entwicklung bei null und hob mit Budgie gleich auch noch eine eigene Desktop-Umgebung aus der Taufe. Sie booten Solus von Seite A der ersten Heft-DVD; dort finden Sie im Verzeichnis /LU/solus/ auch das entsprechende ISO-Image. Mehr Informationen zu Dohertys rundum innovativer, völlig eigenständiger Distribution präsentiert ein Artikel ab Seite 64.

Tails 1.5

Die vom Tor-Projekt stammende Live-Distribution Tails 1.5 dient in erster Linie zum sicheren und anonymen Nutzen des Internets. Dazu integriert sie unter anderem die Software Vidalia, die dazu dient, den Kontakt zum Tor-Netzwerk zu konfigurieren und aufzubauen. Neben expliziten Sicherheitsfeatures bringt die Distribution aber auch gewöhnliche Tools mit, wie etwa LibreOffice. In der aktuellen Version behoben die Entwickler einige Sicherheitsprobleme. Darüber hinaus kommt jetzt der neue Tor-Browser 5.0 zum Einsatz. Sie booten die Distribution von Seite B der ersten DVD. Mehr zum Einsatz von Tails 1.5 lesen Sie im zugehörigen Artikel ab Seite 34.

Korora 22

Die auf Fedora basierende Distribution Korora 22 hört auf den klangvollen Codenamen “Selina”; die auf der DVD enthaltene Variante nutzt den schlanken Mate-Desktop. Ziel des Projekts ist es, Linux mithilfe einer eingängigen Oberfläche und einer einfachen Verwaltung auch Neueinsteigern schmackhaft zu machen. Nicht zuletzt deswegen bringt Korora im Gegensatz zu Fedora auch diverse, teils proprietäre Zusatzsoftware mit. Dazu zählen unter anderem Google Chrome, RPM Fusion, Virtualbox sowie Dropbox. Sie booten Korora von Seite  B der zweiten Heft-DVD.

Sicher ist sicher: Kali Linux 2.0

Die auf Sicherheit spezialisierte Distribution Kali Linux stammt ursprünglich aus dem gehört Projekt Backtrack, das Max Moser 2006 ins Leben rief. Das auf Debian basierende System gehört zum Rüstzeug eines jeden Netzwerkadministrators, der Wert auf eine sichere Infrastruktur legt. In Version 2.0 entrümpelten die Entwickler das System gründlich, versahen es mit einer neuen und übersichtlicheren Menüstruktur und stellten es auf das Rolling-Release-Modell um. Das auf Debian basierende System bietet unter anderem Programme wie OpenVAS, Wireshark, das Metasploit-Framework, Ettercap und das Data-Mining-Tool Maltego. Seite A der zweiten Heft-DVD enthält Kali Linux in der 64-Bit-Version, Seite B die 32-Bit-Variante. Ein Artikel ab Seite 28 stellt die Kali Linux 2.0 genauer vor. 

Neue Programme

Der auf GTK basierende E-Mail-Client Claws Mail 3.12.0 zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit und geringen Ressourcenbedarf aus. Er verwaltet problemlos mehrere Mailkonten und unterstützt alle gängigen Übertragungsprotokolle. -> S. 8

Der SSL-Wrapper Stunnel 5.22 verschlüsselt die Kommunikation für Programme, die von Haus aus keine Verschlüsselung beherrschen. Dabei kann das Tool sowohl auf der Server- als auch der Client-Seite zum Einsatz kommen. -> S. 8

Tomb**2.1.1 erzeugt und verwaltet verschlüsselte Container mit bewährten Linux-Bordmitteln. Das Zsh-Skript setzt auf Dm-crypt und LUKS auf, weswegen es auf so gut wie jedem Linux-System funktioniert. Pfiffige Ideen wie das automatische Einbinden von ausgelagerten Konfigurationsdateien runden das interessante Krypto-Werkzeug ab. -> S. 10

Das Steganografie-Programm Steg 1.0.0.2 dient zum Verstecken von Daten in Bildern. Mit seiner grafischen Oberfläche richtet es sich an Nutzer, die nicht in ein Terminal wechseln wollen, um dort umständlich Parameter einzugeben, aber dennoch nicht auf umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten verzichten möchten. -> S. 18

Firejail sperrt Linux-Programme in virtuelle Gefängnisse, aus denen sie nicht mehr ohne Weiteres auf das Gastsystem zugreifen können. Das Bedienen des Kommandozeilentools erweist sich allerdings als recht kompliziert. Hier springt die grafische Benutzeroberfläche Firetools 0.9.26 in die Bresche. -> S. 24

Bei Admidio 3.0.1 handelt es sich um eine kostenlose Online-Mitgliederverwaltung speziell für Vereine, Gruppen und Organisationen. Sie besteht neben der klassischen Mitgliederverwaltung aus einer Vielzahl an Modulen, die Sie problemlos in eine neue oder bestehende Homepage einbauen und anpassen.

Will die Verbindungsaufnahme zum Mail- oder FTP-Server partout nicht klappen will, findet das unter der GPLv3 lizenzierte Tool WhyCantIConnect 1.11.2 schnell die Ursache heraus. Dazu analysiert es die jeweilige Verbindung und listet in einem ausführlichen Report eventuelle Fehlerquellen auf.

Beim Universal Media Server 5.2.2, kurz UMS, handelt es sich um einen DLNA-konformen UPnP-Server auf Java-Basis. Die Software bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten und transkodiert viele verschiedene Media-Formate ohne zusätzliche Konfiguration. Der Server unterstützt praktisch alle wichtigen Geräte, darunter Apples iPod, Microsofts XBox und Sonys PS3, um nur einige zu nennen.

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