Heft-DVDs 09/2015

Aus LinuxUser 09/2015

Heft-DVDs 09/2015

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

OpenMandriva Lx 2014.2

Totgesagte leben länger: Wenige Wochen nach der Insolvenz des Unternehmens Mandriva veröffentlichten die Entwickler mit OpenMandriva Lx 2014.2 ein neues Release und stellen damit klar, dass das ehemals legendäre System noch lebt. Als Desktop kommt KDE in Version 4.14.3 zum Einsatz. Insbesondere der Kernel 3.18.16 erzielt durch verschiedene Optimierungen für Desktop-Anwendungen eine deutlich bessere CPU-Auslastung und beschleunigt damit das System vor allem auf stärkeren Prozessoren spürbar. Die 32-Version von OpenMandriva booten Sie von Seite A der ersten Heft-DVD, die 64-Bit-Variante finden Sie auf Seite B. Einen ausführlichen Test des Systems lesen Sie ab Seite 8.

Neptune 4.4

Neptune 4.4 basiert auf Debian und verwendet als Desktop KDE 4.11.4. Den Unterbau stellt der neue LTS-Kernel 3.18.16, der vor allen Dingen einen besseren Hardware-Support bietet. Gegenüber der Vorgängerversion aktualisierten die Entwickler den Grafikstack auf X.org 1.17 und Mesa 10.5.8. Das sorgt unter anderem für einen besseren Support aktueller Grafikkarten und erhöht die Leistung bei 3D-Anwendungen. Ein aktueller Hplip-Treiber bietet erweiterten Support für neuere HP-Drucker. Sie finden Neptune auf Seite B der ersten DVD.

Chromixium OS 1.5

Die auf Ubuntu 14.04 basierende Distribution Chromixium 1.5 möchte Aussehen und Funktion vom Chrome OS auf den Linux-Desktop übertragen. Die LTS-Distribution im Unterbau stellt Updates bis 2019 sicher. Als primäres Bedienkonzept bietet Chromixium einen Chrome-App-Starter und Icons für den Chromium-Browser, Gmail, Youtube, Google Drive und den Gnome-Dateibrowser Files im Panel am unteren Bildschirmrand an. Als Basis dient der Kernel 3.13, Nautilus übernimmt das File-Management. Sie booten die Distribution von Seite A der ersten DVD.

Vectorlinux 7.1 Lite

Rund einen Monat nach der Freigabe von Vectorlinux 7.1 haben die Entwickler jetzt eine schlankere “Light”-Variante der Distribution nachgeschoben. Sie eignet sich vor allem für schwachbrüstige und ältere Rechner und zeichnet sich vor allem durch den Einsatz der schlanken Desktop-Verwaltung IceWM aus. Puristen können zudem auf TWM wechseln. Vector Linux Light benötigt mindestens einen PAE-kompatiblen Prozessor, 256 MByte Hauptspeicher und 4 GByte freien Festplattenplatz. Sie finden Vectorlinux auf Seite A der ersten Heft-DVD.

Linux Mint 17.2

Linux Mint positioniert sich seit Jahren mit Erfolg gegen Ubuntu und dessen wenig geliebten Unity-Desktop. Während die Maté-Variante auf einen Fork des inzwischen eingestellten Gnome-2-Desktops setzt, verwendet Cinnamon eine modifizierte Version von Gnome 3, die jedoch das Bedienkonzept von Gnome 2 beibehält. Als Basis für die Distribution mit dem Codenamen “Rafaela” dient Ubuntu 14.04 LTS. Zwar setzt Mint seit jeher auf Stabilität, was auch der Kernel in Version 3.16 belegt, die integrierte Software erweist sich jedoch als aktuell. Das gilt für LibreOffice ebenso wie für Firefox und die Bildbearbeitung Gimp oder den Mediaplayer VLC. Seite A der zweiten Heft-DVD enthält Mint mit dem Maté- und Cinnamon-Desktop in den 64-Bit-Varianten, auf Seite B finden Sie die 32-Bit-Ableger. Ein Artikel ab Seite 14 beschreibt die Neuerungen des aktuellen Releases. 

Neue Programme

Die auf Qt-basierende Filesharing-Lösung Nitroshare 0.3.0 ist für den Einsatz in lokalen Netzwerken gedacht. Das Programm integriert sich in die Symbolleiste und erkennt automatisch alle Nitroshare-Clients im Netz. Nitroshare gibt es für viele Betriebssysteme und Plattform. -> S. 18

Bei dem Tool mit dem prägnanten Namen Ne 3.0.1 (er steht für “Nice Editor”) handelt es sich um einen kompakten, POSIX-konformen Texteditor für die Konsole. Ne besticht durch eine einfache Benutzeroberfläche und bietet dennoch viele Funktionen, darunter Syntax-Highlighting und einen unbegrenzten Undo-Bereich. -> S. 18

Auf viele Webdienste wie Mail-Provider, Social Networks oder Online-Händler können Sie erst nach einer Registrierung mit Benutzernamen und Passwort zugreifen. Der auf Java basierende Passwortmanager Cryptonify 2.1.2 hilft dabei, die zahlreichen Zugangsdaten zu verwalten. -> S. 56

Mit Texmacs 1.99 erstellen Sie Präsentationsfolien, deren Design nicht mit bunten Effekten glänzt, sondern mit exzellenter Qualität in Bezug auf Typografie und Satz. -> S. 61

Mit einem stark verbesserten Import von Dateiformaten sowie vielen Funktionen für den Einsatz im professionellen Bereich meldet sich die freie DTP-Software Scribus 1.5 zurück. Das quelloffene Programm versprach vor Jahren als Erstes DTP-Funktionen, die bis dahin bloß aus dem professionellen Bereich bekannt waren. Das klappte zwar nicht auf Anhieb, doch einige Jahre Entwicklungsarbeit und das Bemühen der Entwickler, die Software zu stabilisieren, tragen mittlerweile Früchte. -> S. 64

Grace**5.1.9 ist ein leistungsfähiges Werkzeug, um Daten und Funktionen zu visualisieren und analysieren. Mit Grace in seinen unterschiedlichen Varianten gelingt das relativ einfach, obwohl die Software einiges auf dem Kasten hat und überraschend komplexe Funktionen bietet. -> S. 70

Eines der beliebtesten Virtualisierungsprogramme ist die für Privatanwender kostenfreie und vor wenigen Tagen frisch erschienene Virtualbox 5.0. Zu den Neuerungen der taufrischen Major-Version zählen unter anderem der USB-3.0-Support, die optionale Verschlüsselung der virtuellen Maschine sowie die Paravirtualisierung des Host-Zeitgebers. -> S. 84

Nachdem der ehemalige Platzhirsch unter den Linux-Firewalls, IPcop, in den vergangenen Jahren eher durch seltene Updates auf sich aufmerksam machte, trat bei vielen Anwendern die All-in-one-Firewall Ipfire 2.17 Core 92 an seine Stelle. Mit dem Funktionsumfang teurer proprietärer Lösungen kann das Open-Source-Projekt zwar nicht mithalten, für den Hausgebrauch genügen die in simple Eingabefelder verpackten Funktionen aber allemal.

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