Fedora-Projekt hat erste Alpha-Version veröffentlicht

Fedora-Projekt hat erste Alpha-Version veröffentlicht

Ausblick auf Fedora 22

Das Fedora-Projekt hat die erste Alpha-Version seiner gleichnamigen Distribution veröffentlicht. Sie gibt einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand. Die größten Änderungen erfährt dabei Gnome.

Wie schon Fedora 21 gibt es auch die Version 22 in mehreren Varianten (Spins). In Fedora 22 Workstation haben die Gnome-Entwickler das Nachrichtensystem überarbeitet und mit dem Kalender verschmolzen. Das Terminal informiert seinen Anwender, wenn ein länger laufendes Programm mit seiner Arbeit fertig ist. Der Login-Screen nutzt bereits standardmäßig Wayland zur Grafikausgabe. Die Installation von Gstreamer-Codecs, Schriftarten und Dokumententypen übernimmt jetzt „Software“. Die Gnome Shell verwendet zudem ein aufgefrischtes Theme.

Fedora 22 Server kennt eine Datenbank-Server Rolle, die auf PostgreSQL aufbaut. Darüber hinaus gab es zahlreiche Updates für Cockpit.

Fedora 22 Cloud bringt die neuesten Versionen von „rpm-ostree“ und „rpm-ostree-toolbox“ mit. An Bord ist auch ein neues Tool namens Tunir, mit dem sich Cloud-Images schnell testen lassen. Obendrein gibt es die Fedora 22 Atomic-Host- und Cloud-Images jetzt auch für Vagrant.

Der Fedora KDE-Spin nutzt jetzt Plasma 5 als neuen Standard-Desktop, der Xfce-Spin verwendet das nagelneue Xfce 4.12.

Die finale Version von Fedora 22 soll im Mai erscheinen. Zuvor will das Projekt noch eine Beta-Version veröffentlichen. Die kompletten Release-Notes mit allen Neuerungen gibt es im Fedora-Wiki und im Archiv der Mailingliste. Dort finden sich auch die Download-Links.

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