Trinity Desktop R14.0 freigegeben

Trinity Desktop R14.0 freigegeben

KDE 3 lebt

Die neue Version der aus KDE 3 hervorgegangenen Desktop-Umgebung Trinity nutzt jetzt den Network Manager sowie Udev. Neben weiteren Änderungen unter der Haube gibt es auch ein neues Versionsnummernschema.

Bislang setzte Trinity auf die von KDE 3 genutzten Versionsnummern, wie etwa 3.5.x. Um Verwechselungen zu vermeiden und die Eigenständigkeit der Desktop-Umgebung zu betonen, kommt ab sofort eine Nummer nach dem Schema R14.0 zum Einsatz. Das R weist darauf hin, dass die Entwickler ab sofort für jedes neue Release eine neue Versionsnummer vergeben. Bei nur kleineren Änderungen erhöht sich die Stelle nach dem Punkt. Das neue Schema gilt ab sofort, das jetzt veröffentlichte Trinity trägt die Versionsnummer R14.0.

Die übrigen Neuerungen betreffen hauptsächlich Änderungen unter der Haube. So bindet Trinity die Hardware per Udev anstelle von HAL ein. Des Weiteren unterstützt Trinity ab sofort den Network Manager. Zudem haben die Entwickler einige Bibliotheken und Anwendungen umbenannt, um mit den gleichnamigen KDE-Pendants nicht in Konflikt zu geraten.

Die Trinity-Entwickler mussten nicht nur KDE, sondern auch die zugrunde liegenden Qt3-Bibliotheken forken. Diese nun als TQt3 firmierende Variante hat jetzt eine modernisierte Style-Engine und Multithreading-Unterstützung erhalten. Darüber hinaus erledigt sie ihre Arbeit schneller und effizienter. Trinity R14.0 nutzt zudem nicht mehr den Compositor Kompmgr, sondern mit Compton-TDE einen Fork von Compton.

Alle weiteren Änderungen listen die Release-Notes auf. Weitere Informationen über das Trinity-Projekt liefert der Artikel KDE-Trinität aus der Zeitschrift EasyLinux 02/2014.

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