Das maßgeblich von der amerikanischen Forschungseinrichtung Fermilab finanzierte Scientific Linux liegt in einer neuen Version vor. Es basiert auf Red Hat Enterprise Linux 7 und richtet sich primär (allerdings nicht nur) an Forscher und Forschungseinrichtungen.
Scientific Linux 7.0 enthält folglich die gleichen Neuerungen wie das erst vor Kurzem veröffentlichte Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7. Das nutzt XFS als Standarddateisystem und den Linux-Kernel 3.10.
Darüber hinaus bindet Scientific Linux 7.0 die externen Repositories EPEL (Extra Packages for Enterprise Linux) und ELRepo ein. Des Weiteren unterstützt der RHEL-Klon das verteilte Dateisystem OpenAFS. Darüber hinaus enthält die Distribution viele kleinere Anpassungen. So sorgt beispielsweise das Paket „SL_gdm_no_user_list“ dafür, dass GDM keine Benutzerliste mehr anzeigt. Des Weiteren wurde Grub2 angepasst, damit es den Scientific Linux Secure Boot Key erkennt. Sämtliche Änderungen führen detailliert die Release Notes auf.
Die Entwicklung finanziert hauptsächlich das amerikanische Fermilab. Unterstützung erhält das Projekt durch das CERN, DESY und die ETH Zürich. Scientific Linux 7.0 gibt es nur in einer 64-Bit-Version für die x64-Architektur. Zum Download stehen ein DVD-, ein Dual-Layer-DVD- und ein Image für die Netzwerkinstallation an.





