Mozilla hat Version 32 seines Browsers veröffentlicht. Die Neuerungen fanden diesmal hauptsächlich unter der Haube statt oder richten sich an Web-Entwickler. Dennoch profitieren auch Anwender.
So soll Firefox insbesondere häufig besuchte Seiten schneller auf den Schirm bringen. Dafür sorgt eine überarbeitete Verwaltung des HTTP-Cache. Unter anderem lädt dieser Daten aus dem Cache bereits im Voraus. Darüber hinaus soll der neue Cache widerstandsfähig gegenüber Abstürzen sein. Den Speicher räumt ein neuer, generationeller Garbage Collector auf. Er kann besser unbenötigte von noch länger benötigten Elementen unterscheiden und so effizienter den Speicher ausmisten. Der Passwort-Manager und der Add-On-Manager sollen flotter zu Werke gehen.
Firefox 32 unterstützt ab sofort Public Key Pinning. Mit diesem Verfahren lassen sich sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe auf verschlüsselte Verbindungen verhindern. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, haben die Entwickler einige 1024-Bit lange Wurzelzertifikate entfernt.
Die Entwicklerwerkzeuge kommen ab sofort auch mit extrem hohen Auflösungen (Stichwort HiDPI) zurecht. Der JavaScript-Editor Scratchpad bietet ab sofort eine automatische Code-Vervollständigung sowie eine Inline-Dokumentation. Des Weiteren hat Mozilla die Entwicklerwerkzeuge um einen Audio-Editor erweitert. Er stellt die Verarbeitungskette der Web Audio API in einem Graphen dar.
Sämtliche Neuerungen listen die Release-Notes auf.





