Nach langer Zeit gibt es endlich wieder eine neue Version des KDE Partition Manager. Sie trägt die Nummer 1.1.0, unterstützt ab sofort das Dateisystem Btrfs und kann mit der GPT Partitionstabelle umgehen.
Ebenfalls gelernt hat der KDE Partition Manager den Umgang mit den Dateisystemen exFAT und NILFS 2. Eingeschränkt unterstützt die Version 1.1.0 das Dateisystem ZFS, verschlüsselte LUKS-Container und physische LVM2-Volumes. Des Weiteren hat die Benutzeroberfläche ein paar kleine optische Verbesserungen erhalten. Der Quellcodes steht auf den KDE-Servern zum Download bereit.
In der offiziellen Ankündigung der Version 1.1.0 weisen die Entwickler explizit noch auf ein paar Baustellen und Fehler hin. So sei die Unterstützung von LUKS und LVM-Volumes noch verbesserungsbedürftig. Zudem gebe es immer noch einen „nervigen“ Bug, mit dem der KDE Partition Manager unter bestimmten Umständen keine Laufwerke findet beziehungsweise erkennt. Das Projekt sucht nach Programmierern, die nicht nur bei der Beseitigung dieser Unzulänglichkeiten sondern auch bei der Portierung auf die KDE Frameworks 5 mithelfen.
Die Entwickler widmen die neue Version dem im April verstorbenen Hauptentwickler Volker Lanz. Er programmierte weite Teile des Werkzeugs und betreute es über fünf Jahre.





