Forumwie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin – Montag, 22. April 2013 10:22 Uhr

Hallo,

baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte Versionsprüfung. Selbst ein dem Kernel angefügter String hinter der Versionsnummer (z.B. X.Y-UbuntuZ) muss exakt passen.

Gibt es die Möglichkeit, Module so zu compilieren, dass sie auch nach einem Kernel-Update prinzipiell noch ladbar sind und die Versionskontrolle nicht stattfindet, sodass das Laden bestenfalls mit “Unresolved Symbols”-Meldungen abbricht, falls sich an den vom Modul aufgerufenen Funktionen was geändert hat?

Ich nutze einen Kernel-Patch, um die Fernbedienung einer Terratec-TV-Karte nutzen zu können und bin es irgendwie leid, wegen jedem Kernel-Update des Distributors hinterher die Module neu bauen zu müssen, zu dem es sich bei den Updates meistens eh nur um ein neues Kompilat der gleichen Version handelt.

1 Antwort
Lutz G – Montag, 22. April 2013 10:36 Uhr

Moin,
dafür gibt es doch u.a. “dkms”, welches dafür sorgt, dass solche Module bei Kernel-Updates mitkompiliert werden.

hth,
lutz