Entwickler veröffentlichen Muon Suite in Version 2.0.0

Entwickler veröffentlichen Muon Suite in Version 2.0.0

Aktualisierter Unterbau

Trotz der großen Versionsnummer bringt die Muon Suite, eine Sammlung unterschiedlicher Paketmanager, nur kleinere Neuerungen mit.

Entwickler Jonathan Thomas begründet den Sprung auf die Version 2.0.0 mit Änderungen an der unterliegenden Bibliothek Libqapt. Diese weist nun eine teilweise modifizierte API und damit ein neues ABI auf, wodurch man bestehende Programme unter Umständen nicht mehr mit der überarbeiteten Libqapt kompilieren könne. Um dies kenntlich zu machen, hüpft Libqapt auf Version 2.0. Die Muon Suite 2.0.0 bedeute somit einfach, dass die enthaltenen Programme auf Libqapt 2.0 aufbauten.

Nichtsdestotrotz gibt es auch in der Muon Suite selbst ein paar Neuerungen: So unterstützen das Muon Software Center und Muon Discover die Installation über KDEs Knewstuff Framework in der Version 3. Über das können Entwickler unter anderem Plasma-Widgets verteilen. Das Muon Software Center und Muon Discover bieten die Widgets über eine eigene Rubrik an. Des Weiteren haben die Entwickler die Benutzeroberfläche von Muon Discover überholt. Sie soll sich jetzt besser in die KDE-Umgebung integrieren. Das Qapt-Backend ist jetzt für Muon Discover optional, das Programm lässt sich auch auf Distributionen einsetzen, die nicht auf Apt beziehungsweise Debian aufsetzen. Zudem gibt es zahlreiche Fehlerkorrekturen.

Alle Änderungen fasst ein Changelog für Libqapt 2.0 und Muon 2.0.0 zusammen. Nutzer von Kubuntu 12.10 finden fertige Pakete im Qapt-PPA. Jonathan Thomas spricht in seinem Blog-Beitrag übrigens noch von einer Alpha-Version, die Changelogs und alle anderen Seiten hingegen von der (finalen) Version 2.0.0. Die Arbeit an Muon 2.1 läuft bereits, alle geplanten Funktionen listet eine eigene Seite im Wiki auf.

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