Lokales Netzwerk aufbauen

Aus Ubuntu User 02/2011

Lokales Netzwerk aufbauen

© Mikhail Tolstoy, Fotolia

Zahlenspiele

Um über einen Router mit integriertem DHCP-Server ins Internet zu gelangen, verbinden Sie einfach Ihren Rechner über ein Kabel mit diesem und los gehts. Was aber tun, wenn Sie feste IP-Adressen brauchen, um etwa einen Server zu nutzen?

Um nach der Installation von Ubuntu 10.10 ins Netz zu kommen, müssen Sie lediglich ein Netzwerkkabel (RJ-45) in Ihren Router stecken – und (K)NetworkManager bringt Sie automatisch ins Netz. Etwas komplizierter wird es, wenn Sie allen Rechnern feste IP-Adressen zuweisen wollen, weil Sie einen Rechner als Druck-, Backup- oder Dateiserver stets erreichen wollen. Dann sollten Sie wissen, wie Sie ein Netzwerk unter Linux einrichten.

Öffentliche IP-Adressen

Vereinfacht gesprochen erhält jeder Rechner, der direkt über das Internet erreichbar ist, eine individuelle Adresse: die öffentliche IP-Adresse (im Gegensatz zur privaten IP-Adresse – doch dazu später mehr). Die öffentliche IP-Adresse eines Servers, der eine Webseite anbietet, finden Sie schnell heraus. Öffnen Sie eine Konsole (unter Ubuntu, Kubuntu und Lubuntu [Alt]+[F2] drücken, xterm eingeben und [Eingabe] drücken) und tippen Sie ping ubuntu-user.de. Das Ergebnis zeigt Abbildung 1: Die angezeigte vierstellige Nummer ist die IP-Adresse (kurz: IP) des Rechners, der die Webseite anbietet. Sie besteht aus vier 8-Bit-Blöcken (jeder Block kann Werte zwischen 0 und 255 annehmen) und es handelt sich genau genommen um eine IPv4-Adresse (siehe Kasten IPv4 vs. IPv6).

Abbildung 1: Über den Ping-Befehl, der auf jedem Linux-System mit richtig konfigurierter Firewall funktioniert, finden Sie die IP-Adresse eines Netzwerkrechners heraus.

Abbildung 1: Über den Ping-Befehl, der auf jedem Linux-System mit richtig konfigurierter Firewall funktioniert, finden Sie die IP-Adresse eines Netzwerkrechners heraus.

IPv4 vs. IPv6

Da der Vorrat der rund vier Milliarden möglichen IPv4-Adressen zur Neige geht, ersetzen Provider diese allmählich durch IPv6-Adressen...

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jug
15 Jahre her

Statt mit statischen IP-Adressen kann man natürlich auch mit Zeroconf arbeiten. Die Hostnamen werden dann über mDNS aufgelöst …

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