Alternative zu Weihnachten: Das TV-Programm am Linux-Rechner

Miro Logo | CC-BY-SA

Alternative zu Weihnachten: Das TV-Programm am Linux-Rechner

Haben Sie auch schon einen Blick in die TV Zeitung geworfen? Wie oft sollen wir uns den noch die 4 oder 5 Wiederholung vom Kleinen Lord, Tatort, Musikantenstadel und Co anschauen? ;) Deswegen hier mal ein Tipp zur Feiertagsberieselung. Schönes Fest, wünsche ich allen LeserInnen!

1. TV am PC mit ZATTOO

Am einfachsten ist es, sich einen Online-Account bei Zattoo einzurichten. Dann kann man Fernsehen direkt im Webbrowser sehen. Unter UBUNTU gibt es noch eine sehr komfortable Möglichkeit, Prism so zu Konfigurieren das ein minimalistischer Browser mit Zattoo startet. Das ganze lässt sich dann auch in die Menüleiste integrieren und aufrufen. Zatto bietet neben den üblichen Öffentlich Rechtlichen und privaten Sendeanstalten auch die neuen Spartenkanäle wie beispielsweise ZDF_NEO u.v.m.

Zatto WebTV

Zatto WebTV

2. Freies Programm MIRO

Das Programm Miro, ehemals der Democracy Player ist mein persönlicher Favorit. Mit Miro kann man nicht nur einige Podcast der Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten bekommen, hier kann jeder seinen eigenen Sender betreiben. Mit Miro empfängt man dann auch beispielsweise Programme die nur via Internet erscheinen, wie beispielsweise CCC_TV oder Fernsehkritik.TV Aber auch den Elektronischen Reporter. Das ZDF gibt sich mit seinen Sendungen wirklich Mühe und hat gute Ideen für die Zukunft des Internet-TV. Vieles wird ausschließlich für das Netz produziert. Sendungen in fast 400 Sprachen und unzähligen Sparten bieten eigentlich für jedes Geschmäckle etwas. Beispielsweise Doku- und Sportkanäle . Die Technik dahinter ist vom Torrent-Prinzip abgeschaut. Ab und zu hat man zwar etwas niedrige Download raten, aber dass Sendungen ganz verschwinden ist eher selten. Außerdem bietet Miro an, die Dateien lokal zu speichern.

Miro TV (Wikimedia CC-BY-SA)

Miro TV (Wikimedia CC-BY-SA)

3. MythTV

Myth TV ist eine GNU/Linux-Distribution die aus einem PC mit TV Karte ein Multimediacenter macht. Filme aufnehmen, archivieren und bearbeiten, alles unter einem Dach. Oder im Netzwerk Musik und Videos verteilen, kein Problem. MythTV hat sich dank einer sehr aktiven User-Community und der sehr guten Dokumentation für mich zur 1. Wahl diesbezüglich gemausert. Wer MythTV installieren möchte, sollte unbedingt vorher auf der Hardware-Liste nachschauen, viele Komponenten die dann später „Klickbunt“ auf den Bildschirm zaubern, werden extra nur für Closed Source Software hergestellt. Ich schaue grundsätzlich vor dem HW-Kauf auf GNU/Linux Kompatibilität. Und eine Preisübersicht gibt dann beispielsweise das größte Internet-Auktionshaus gratis.

MythTV Steuerung

MythTV Steuerung

LINKS

http://mysettopbox.tv fürArch Linux

http://www.minimyth.org Kleine MythTV distribution , bootbar via Netzwerk

http://wilsonet.com/mythtv/ für ältere RedHat’s Fedora Core Distribution.

http://www.mythbuntu.org/ für Ubuntu.

http://www.mythdora.com/ für Fedora Core.

(1) Zatto: http://zattoo.com/view

(2) MIRO: http://www.getmiro.com/

(3) MythTV Wiki: http://wiki.mythtv.org

PS: Infos zu HD+

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3 Kommentare
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Trontur
15 Jahre her

Ich hätte eine Frage an den Autor des Artikels:

Hallo Michael,

welche Site empfiehlst Du für den Hardware-Kompatibilitätscheck für Linux?

Danke & Gruß

Trontur

Arthur
15 Jahre her
Reply to  Trontur
testix
15 Jahre her

hallo,
mein installiertes flash-plugin auf maverick wird von miro nicht erkannt – muss man da noch irgendwo einen pfad eingeben oder so?

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