Im Gegensatz zur Monokultur der PocketPC-Familie haben Saurierfreundinnen die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe verschiedener Systeme für ihren PDA.
Auch wenn Sharp den Zaurus in Deutschland für tot erklärt und die Anwenderunterstützung eingestellt hat, gibt es keinen Grund zu verzweifeln: Nicht nur vertreiben die Firmen TriSoft [9] und Xtops [10] die neuen Modelle SL-C760 und SL-C750 auch hierzulande. Auch verfügt der Zaurus über eine sehr aktive Benutzerinnen- und Entwicklerinnengemeinde, die sich unter anderem im deutschsprachigen Zaurus-Forum [1] tummelt und bei Problemen hilft. Und nicht zuletzt gibt es – von der Original-Sharp-Software abgesehen – eine ganze Reihe verschiedener ROM-Varianten für beinahe jeden Geschmack, die für Zukunftssicherheit sorgen.
Wir haben uns acht davon auf einem Zaurus SL 5500G mit einer 32 MByte große Multimedia-Card von Sandisk näher angesehen. Zwei der Probanden basieren auf dem schon etwas älteren Sharp-ROM 2.38, fünf auf dessen aktueller Version 3.10, und das Duo OpenZaurus/OPIE schließlich steuert eine komplette Open-Source-Lösung bei, die dennoch kompatibel zum Hersteller-ROM bleibt.
Der Parcours
Uns interessierte vor allem die Alltagstauglichkeit der ROM-Software. Wir flashten das ROM (Kasten 1) von einer 64 MByte großen CompactFlash-Karte von Sandisk aus, testeten die PIM-Programme und sahen uns an, welche Anwendungen für den Büroeinsatz dabei sind. Wert legten wir auf die Möglichkeit, den Bildschirminhalt zu rotieren und die Texteingabe mit der Pocketop-Tastatur und dem IRK-Treiber [6] zu beschleunigen. Wie Sie auf den englischsprachigen Systemen zu deutscher Tastaturbelegung kommen, erklärt Kasten 2. Ein letztes wichtiges Augenmerk galt der Synchronisation der Daten auf dem Zaurus mit dem heimischen PC. Tabelle 1 fasst die Versuchsergebnisse zusammen.
Kasten 1: Der Weg zum neuen ROM
Das Verfahren, den Zaurus mit einem neuen ROM zu versorgen, ist für alle hier vorgestellten Systeme gleich. Zunächst einmal gilt es, alle eigenen Daten auf dem Zaurus zu sichern, denn nach dem Flashen bleibt davon nichts mehr übrig.
Zum Flashen selbst benötigen Sie eine mit dem DOS-Dateisystem FAT formatierte CompactFlash-(CF-)Speicherkarte von mindestens 16 MByte Größe. Alle im Handel erhältlichen Karten sind ab Werk so eingerichtet. Auf diese Karte kopieren Sie die Dateien initrd.bin und zImage aus dem jeweiligen Download-Archiv oder – bei einem ROM von Sharp – die Datei Ospack.
Schließen Sie nun das Netzteil an den Zaurus an, schalten Sie das Gerät aus, und stecken Sie die vorbereitete CF-Karte in den Schacht. Öffnen Sie das Batteriefach auf der Rückseite des Handhelds, drücken Sie gleichzeitig die Tasten [C] und [D] auf der Tastatur, und tippen Sie mit dem Stift einmal auf den Taster Full Reset im Batteriefach. Daraufhin leuchten die Leuchtdioden für Mail-Empfang und Netzanschluss auf der Vorderseite des Zaurus auf.
Lassen Sie das Gerät jetzt unbedingt so lange in Ruhe, bis die Lampen ausgehen. Das dauert etwa fünf Minuten. Damit ist der Flash-Vorgang beendet; Sie drücken noch einmal Full Reset, schließen die Batteriefachabdeckung, stellen den Betriebsartenschalter auf Normal Operation und schalten das Gerät an. Der Zaurus fährt nun das neu aufgespielte System hoch.
Nach diesem ersten Start müssen Sie noch den Bildschirm kalibrieren, die Zeitzone und das Datumsformat auswählen und die persönlichen Daten eingeben.
Kasten 2: Umlaute und andere Sonderzeichen
Mit Ausnahme des schon etwas altbackenen Sharp-ROM 2.38D belegen alle hier vorgestellten Systemen die Keyboard-Tasten nach amerikanischer Manier. Wenn Sie Texte nur mit einem externen Keyboard eingeben, ist das kein Problem [6]; schwierig wird es, wenn Sie die eingebaute Tastatur zur Dateneingabe verwenden.
Abhilfe schafft das Programm keyz_zkb, das Sie unter [2] im Internet und auf der Heft-CD finden. Es stellt die eingebaute Tastatur auf ein beliebiges Layout um.
Nach seiner Installation finden Sie im Settings-Tab von Qtopia oder OPIE ein Icon keyz configurator, hinter dem sich ein Dialog zur Auswahl der Tastaturbelegung verbirgt (Abbildung 1). Sie wählen in der linken Liste die benötigte Keymap, für Deutsch de.xml, aus, tippen auf den Doppelpfeil nach rechts und schließen den Dialog mit OK. Jetzt funktionieren die Umlaute und das Euro-Zeichen auf der Tastatur wie gewohnt.
Sharp ROM V. 2.38
Mittlerweile schon ein Jahr alt war ROM-Version 2.38 die letzte, die Sharp noch mit deutscher Oberfläche herausbrachte. Im Inneren werkelt ein leicht überholter 2.4.6er Kernel, die PIM-Programme sind in ihrer Funktionalität etwas eingeschränkt, und die Oberfläche wirkt ein wenig hausbacken (Abbildung 2).
HancomMobileOffice liegt in einer deutschsprachigen Version 1.0 bei. Als Browser findet Opera 5.0 Verwendung, der allerdings mit der Darstellung vieler Web-Seiten Schwierigkeiten hat. Das Drehen des Bildschirminhalts ist nicht vorgesehen. Mit Qtopia Desktop 1.6 klappt das Synchronisieren der Kalender- und Adressdaten, nicht jedoch mit der neuesten Version 1.7.
Zynergy
Auf diesem 2.38er ROM basiert auch Zynergy, ergänzt jedoch einige Programme aus dem OPIE-Projekt (Abbildung 3). So sind das Programm Wireless Monitor zum Überwachen von WLAN-Verbindungen und der FTP-Client OpieFtp (Abbildung 4) mit von der Partie. Die Passwortdatenbank ZSafe bereichert den Applications-Tab, Applet Manager und Tab Manager aus dem OPIE-Fundus erleichtern das Organisieren der Applets und Programm-Icons.
Sharp ROM V. 3.1
Im Juli 2003 erblickte das Sharp ROM 3.1 das Licht der Welt. Vollständig in Englisch gehalten, unterzog der Hersteller alle Programme, insbesondere die PIM-Anwendungen, einer gründlichen Überarbeitung (Abbildung 5). Neuerdings arbeitet die Anwenderin nicht mehr als Superuser root, sondern als nichtprivilegierter User zaurus.
Bei diesem ROM entfernte Sharp die Büroprogramme, das JRE und alle Spiele aus der Datei Ospack und packte sie als einzeln zu installierende ipkgs ins Archiv 5500v310Apps.zip.
Als Browser ist Opera 6 an Bord, der jetzt wesentlich schneller arbeitet und sich endlich auch im Querformat verwenden lässt. Er stellt eine größere Zahl von Web-Seiten fehlerfrei und gut lesbar dar als der Vorgänger. HancomMobileOffice liegt in der funktionell gegenüber Version 1.0 unveränderten englischen Version 1.5 bei, das deutsche HancomOffice 1.0 lässt sich auf dem neuen ROM indes nicht zur Mitarbeit bewegen.
Leider führt Sharp mit diesem ROM ein neues Dateiformat für die PIM-Programme ein, so dass es nicht möglich ist, Backups von alten Versionen neu einzuspielen. Der Datenabgleich mit dem Desktop-PC funktioniert mit Qtopia Desktop 1.7.
Cacko/Crow ROM Update 3.10
Das 3.1er ROM von Sharp dient auch dem Cacko-ROM als Grundlage. Die Entwickler lagerten jedoch das komplette /home-Verzeichnis auf eine SD– oder Multimedia-Karte aus. Dadurch bleiben alle dort gespeicherten Daten nach einem Absturz oder einer Neuinstallation erhalten.
Die Installation unterscheidet sich aus diesem Grund von der anderer ROMs. Nach dem Flashen beschwert sich das System beim Start mit der Meldung SD Card cannot be mounted darüber, dass es die SD-Karte nicht finden könne. Schieben Sie jetzt eine solche oder eine MM-Karte in den Schacht, und drücken Sie die OK-Taste des Zaurus. Daraufhin laden Sie in einer Shell.
Dort partitionieren und formatieren Sie die SD-Karte neu, denn Cacko erwartet ein Ext2-Dateisystem anstelle des ab Werk aufgeprägten MSDOS-Filesystems. Das Programm zum Bearbeiten der Partitionierungsdaten heißt fdisk; mit
fdisk /dev/mmcda1
weisen Sie es an, die SD-Karte zu bearbeiten. An seinem Prompt erwartet es nun einen Befehl, der aus einem Buchstaben besteht; das Kommando m listet alle Möglichkeiten auf.
Zunächst löschen Sie die DOS-Partition, indem Sie [d] (für “delete”) antippen und als Partitionsnummer eine [1] eingeben. Mit [n], “new”, legen Sie eine neue Partition an, geben mit [1] deren Nummer ein und beantworten die Frage nach dem First Cylinder und dem Last Cylinder einfach mit der [Enter]-Taste. Das Kommando [w], “write”, am fdisk-Prompt schreibt die neue Partitionstabelle auf die SD-Karte; mit [q] verlassen Sie das Tool.
Nun muss die neue Partition noch formatiert werden, was der Kommandozeilenbefehl
mkfs.ext2 /dev/mmcda1
erledigt. Nach kurzer Zeit erscheint der Shell-Prompt erneut. Geben Sie dort exit ein, um den Zaurus neu zu starten.
Im Anschluss signalisiert das System mit der Meldung Initializing /home, dass es nun den Inhalt des /home-Verzeichnisses auf der SD-Karte entpackt, was einige Minuten dauert.
Das Cacko-ROM präsentiert sich anschließend ohne Überraschungen (Abbildung 6): Die PIM-Programme stammen vom Sharp-ROM, die Autoren haben alle Java-Programme und das JRE entfernt, auch die Büro-Programme von Hancom sucht die Anwenderin vergebens. Da die SD-Karte als /home-Verzeichnis fest in den Dateibaum eingebunden ist, sieht sie das System weder als Symbol in der Appletbar noch als Speichermedium in der Systeminformation.
Hybrid ROM
Aus der selben Softwareschmiede wie das Cacko-ROM stammt das Hybrid ROM. Auch hier benutzten die Entwickler das Sharp ROM V. 3.1 als Grundlage und ergänzten es um einige Programme aus dem OPIE-Pool (Abbildung 7). Das gesamte /home-Verzeichnis lagern sie auf eine neun MByte große, jffs2-formatierte Partition im ROM aus, so dass dort gespeicherte Daten bei einem Full Reset oder Komplettabsturz nicht verloren gehen.
Nach dem Flashen erscheint die Oberfläche zunächst sehr aufgeräumt, geradezu leer. Nur die allernötigsten Programme finden sich da, weder PIM- noch Büroprogramme sind vorhanden. Diese enthält die Datei hybrid-apps-v1.0.zip, hinzu kommen die Schriften und das Applet zum Drehen des Bildschirminhalts.
Im Alltagsgebrauch erwies sich Hybrid ROM als sehr unstabil. Das System fror mehrmals ein und war nur durch einen Full Reset wieder in Gang zu bekommen.
theKompany.rom
Auch das ROM der Firma theKompany.com leitet sich vom Sharp ROM 3.1 ab. Gleich beim ersten Start fällt die frische Oberfläche auf (Abbildung 9). Alle Icons, die Schriften und Themes wurden gründlich überarbeitet.
Hancom Office, die Sharp-PIM-Programme und Opera muss die Anwenderin ebenso wie das Rotationsapplet nachinstallieren. Letzteres ist auf die Zusammenarbeit mit den firmeneigenen Zaurus-Programmen ausgerichtet, die mit diesem ROM sicher und fehlerfrei funktionieren.
YAR
“Yet Another ROM” (“noch ein ROM”) trägt seinen Namen zu Recht, denn es basiert ebenfalls auf dem aktuellen Sharp-ROM. Wie das theKompany.rom musste es einen Tapetenwechsel über sich ergehen lassen (Abbildung 10): Alle Icons, die Bildschirmschriften und Themes wurden überarbeitet und sorgen für ein wesentlich angenehmeres Aussehen als beim Original. YAR fühlt sich sehr schnell an, die installierten Schriften sind sehr gut lesbar.
Wie beim Sharp ROM muss die Anwenderin auch bei YAR alle Büroprogramme, aber auch den Browser und die PIM-Anwendungen nachinstallieren. YAR läuft komplett als root, was Sicherheitsbedenken schürt, die Installation von Software und die Administration des Systems aber sehr erleichtert.
Gut gelöst haben die Entwickler das Thema “Rotation”: Im Qtopia-Menü finden Sie einen Menüpunkt Rotate, nach dessen Auswahl sich der gesamte Bildschirminhalt sofort um 90 Grad dreht (Abbildung 11).
OpenZaurus/OPIE
Das Gespann OpenZaurus und OPIE haben wir in [7] schon ausführlich vorgestellt. Inzwischen gibt es von der grafischen Oberfläche OPIE die erste stabile Version 1.0, allerdings bot der OpenZaurus-Server zum Zeitpunkt des Tests immer noch die veraltete OPIE-Version 0.9.3 feil. Unter [3] finden Sie einen Feed für die nagelneue Oberfläche. Als besonderen Service packten die OPIE-Macher alle Programme zum Herunterladen in ein großes Archiv [4].
OPIE bietet fast alles, was das Anwenderinnenherz begehrt. Die PIM-Programme sind den Sharp-Programmen überlegen, als Browser steht Konqueror/embedded bereit, zudem findet die Konsolenliebhaberin alle Werkzeuge, um auch von der Kommandozeile aus zu arbeiten. Was noch fehlt, ist eine Textverarbeitung und eine einfache Datenbank, wobei hier natürlich auch Portabase [8] in Frage kommt.
Das Softwaremanagement erleichtert das hervorragende Paket-Tool apqkg (Abbildung 12). Auch die Verwaltung von Farben, Schriftarten und Themen ist ein Kinderspiel (Abbildung 13), so dass sich die Oberfläche nach Belieben an jeden Geschmack anpassen lässt.
Nicht zuletzt dank der bienenfleißigen OpenZaurus- und OPIE-Entwickler macht der Zaurus trotz seines Begräbnisses durch Sharp weiterhin einen quicklebendigen Eindruck. Es gibt für beinahe jeden Geschmack das passende ROM, sogar eine vollständig freie Alternative zum Original.
Tabelle 1: Zaurus-ROMs im Überblick
| Name | Cacko/Crow ROM Update 3.10 (Kernel 2.4.18) | Hybrid ROM for Sharp Zaurus SL-5000/5500 v1.1 | OpenZaurus/OPIE | Sharp ROM V. 2.38 | Sharp ROM V. 3.1 | theKompany.rom | YAR | Zynergy |
| Autor | Cacko Team | Cacko Team | OpenZaurus- und OPIE-Teams | Sharp | Sharp | Michael Stevensen | Jeff Elkins | Timekiller.org |
| Lizenz | GPL | GPL | GPL | Kommerziell | Kommerziell | GPL | GPL | GPL |
| Homepage | http://www.cacko.biz/zaurus.html#3.10cacko | http://www.cacko.biz/hybrid.html | http://www.openzaurus.org/ | http://www.zaurus.de/SharpServiceArea/Software/ROM Versionen/ | http://community.zaurus.com/project/showfiles.php?group_id=5&release_id=1 | http://www.thekompany.com/embedded/rom | http://community.zaurus.com/project/showfiles.php?group_id=71 | http://www.timekiller.org/zynergy/ |
| Kernel-Version | 2.4.18-rmk7-pxa3-embedix | 2.4.18-rmk7-pxa3-embedix | 2.4.6-rmk1-np2-embeded | 2.4.6-rmk1-np2-embedix | 2.4.18-rmk7-pxa3-embedix | 2.4.18-rmk7-pxa3-emb | 2.4.18-rmk7-pxa3-emb | 2.4.6-rmk1-np2-embeded |
| Qtopia-Version | 1.5.4 | 1.6.2 | OPIE 0.9.3 | 1.5.0 | 1.5.4 | 1.5.4 | 1.5.0 | 1.5.0 |
| Sprache | Englisch | Englisch | Englisch, Deutsch | Deutsch | Englisch | Englisch | Englisch | Englisch |
| Deutsche Tastatur am Gerät | – (1) | – (1) | – (1) | + | – (1) | – (1) | – (1) | – (1) |
| RAM/ROM Aufteilung | 32/32, /home auf SD | 40/24, /home auf jffs2-Partition | 40/24 | 32/32 | 32/32 | 32/32 | 32/32 | 32/32 |
| Browser | – | – | Konqueror/e (optional) | Opera 5 | Opera 6 | Opera 6 | Opera 6 | Opera 5 |
| Hancom Office | – | – | – | 1.0 (de) | 1.5 (en) | 1.5 (en) | 1.5 (en) | 1.0 (en) |
| Zusätzliche Netzwerk-Tools | – | – | – | – | VNC-Client | bluez, OpenSSH-Server, SSH-Client, OPIE-VNC-Viewer | – | Wireless Monitor, OpieFtp, SSH-Client |
| Rotation | – | + | + | – | – | + | + | – |
| Funktioniert mit IRK | + | + | + | + | + | + | + | + |
| PIM-Programme | Qtopia 1.5.0 | Qtopia 1.6.2 | OPIE 0.9.3 | Qtopia 1.5.0 | Qtopia 1.5.0 | Qtopia 1.5.0 | Qtopia 1.5.0 | Qtopia 1.5.0 |
| Synchronisation der Kalenderdaten | Qtopia Desktop 1.7 | Qtopia Desktop 1.7 | Qtopia Desktop 1.6 | Qtopia Desktop 1.7 | – | Qtopia Desktop 1.7 | Qtopia Desktop 1.7 | Qtopia Desktop 1.6 |
| (1) Mit keyz (siehe Kasten 2). |
Glossar
-
ROM
-
“Read Only Memory”, Speicher, der nur gelesen werden kann. Beim Zaurus bezeichnet dieser Begriff nicht nur den gesamten, ins Gerät eingebauten Speicher, sondern auch die darin enthaltene Software.
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OPIE
-
“Open Palmtop Integrated Environment” [5], eine freie Alternative zur Palmtop-Oberfläche Qtopia der Firma Trolltech.
-
PIM
-
“Personal Information Management”, Programme zum Verwalten von Adressen, Aufgaben und Terminen.
-
JRE
-
Ein “Java Runtime Environment” enthält die Programme und Bibliotheken, die nötig sind, um Java-Programme auszuführen.
-
SD
-
“Secure Digital (Card)”, ein Standard für Speicherkarten, die zusätzliche Sicherheitsfunktionen bieten. Mechanisch unterscheiden sich diese Karten nicht von Multimedia Cards (MMC).
-
Ext2
-
“Extended Secondary Filesystem”, das langjährige Standard-Dateisystem von Linux, das derzeit so langsam von seinem Nachfolger ext3 abgelöst wird. Ein Dateisystem legt die Grundlagen dafür, dass das Betriebssystem Daten auf Festplatten u. a. Datenträgern ablegen und verwalten kann.
-
jffs2
-
“Journaling Flash File System Version 2”, ein Dateisystem zum Speichern von Daten auf Flash-Speichermedien.
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Feed
-
Ein Verzeichnis auf einem Webserver oder einer Festplatte, das Programme und Bibliotheken zur Installation auf dem Zaurus bereithält.
Infos
[1] http://zaurus.help4free.de/
[2] http://community.zaurus.com/project/showfiles.php?group_id=45
[3] http://opie.handhelds.org/feed/openzaurus/1.0/
[4] http://opie.handhelds.org/feed/openzaurus/opie-feed-1.0.tar.bz2
[5] Carsten Niehaus: “Zwergen-Desktop”, LinuxUser 10/2002, S. 58 ff.
[6] Frank Wieduwilt: “Gefaltete Tasten”, LinuxUser 06/2003, S. 37
[7] Nico Lumma: “Alternative für kleine Saurier”, LinuxUser 06/2003, S. 32 f.
[8] Frank Wieduwilt: “Datenbank zum Mitnehmen”, LinuxUser 06/2003, S. 34 ff.
[9] TriSoft: http://trisoft.de/
[10] Xtops: http://xtops.de/xtops_pda_sharp.html

















