Der ungarische Entwickler László Németh hat die ersten zwei Fonts für DTP-Fähigkeiten in OpenOffice 3.2 fertiggestellt. Jetzt sollen weitere folgen.
Nachdem László Német die entsprechenden Graphite-Schriften an der OpenOffice-Konferenz zum ersten Mal einem breiteren Publikum vorgestellt hatte, hat er jetzt die vorhandenen Schriften nocheinmal gründlich überarbeitet und mit zusätzlichen Fähigkeiten ausgestattet. Dazu gehört unter anderem auch die genaue Ausrichtung von Fußnoten.
Die wichtigste Neuerung dürfte jedoch das Skript otf2gdl sein. Damit lassen sich über Fontforge OpenType-Schriften in TrueType-Schritften mit Graphite-Informationen umwandeln. Die jetzt veröffentlichte Version bezeichnet Németh noch als frühe Vorabversion, die nur für Entwickler gedacht ist, da sie eine spezielle Fontforge-Variante benötigt. Wer sich mit dem Thema intensiver beschäftigen möchte, findet den Quellcode von otf2gdl sowie ein kurzes Readme im src-Verzeichnis der Schriften Libertine G und Biolinum G.






Hat das mal jemand ausprobiert?
Jedenfalls bei mir, greifen die Änderungen erst, wenn man geschriebenen Text mit “Standardformatierung” glatt bügelt. Beim Ausdruck über die OO.o-Druckfunktion entsteht völliger Unsinn.
Aus “Am Sonntag, den 2. Oktober” wird auf dem Papier:
“Am sS,, üütvö, sui ü s2.sü s t,, bi s svi”
:8=O
Versuch mal den Umweg über den PDF-Export. Da gibt es einen Bug in OpenOffice 3.2, der den Druck kaputt macht. PDF-Export sollte fehlerfrei sein. LibreOffice 3.3 wird alles besser machen