An der heutigen Keynote auf dem LinuxTag sprach Chris DiBona über die Open-Source-Projekte von Google, WebM und bedankte sich beim Publikum für den Einsatz gegen Software-Patente in Europa.
Chris DiBona, seines Zeichens Open-Source-Evangelist bei Google sprach in der heutigen Keynote auf dem LinuxTag über Google und Open Source. Zum Einstieg zeigte er am Beispiel von hint.fm, was man zum Beispiel mit den Google-Suggest anfangen kann, wenn man die Begriffe “chrome is ” und “internet explorer is ” eingibt.
DiBona zeigte kurz die Wurzeln von Google mit Linux und Standard-X86-Hardware auf. An diesem absolut günstigen Gespann habe sich bis heute nichts geändert. Zudem setze man intern auch auf vielen Rechnern Linux ein (Ubuntu und andere). Google steuert zudem Code zu praktisch allen großen Open-Source-Projekten bei, egal ob Kernel, GCC oder X.org.
Das Haupt-Augenmerk richtete DiBona auf den vor kurzem veröffentlichten Videocodec WebM. In einigen Slides zeigte DiBona, wo VP8 vor x264 steht und an welchen Punkten noch Aufholbedarf besteht. Für die Zukunft hat sich Google vorgenommen, das Encoding um 75 Prozent schneller zu machen und WebM als Video-Standard in HTML5 durchzubringen. Google kann hier auf Unterstützung durch die Mozilla Foundation und Opera rechnen.
In der Fragerunde ging DiBona auch auf die Patentfrage von VP8 ein. Er wies darauf hin, dass jede größere Firma in Amerika Geld und ein eigenes Patentportfolio benötig, um sich gegen Patentklagen wehren zu können. Google ist zudem Mitglied des Open Invention Networks, zu dem unter anderm auch Red Hat, IBM, Sony und Novell gehören. DiBona bedankte sich an dieser Stelle bei den Anwesenden für den Einsatz gegen Softwarepatente in Europa.







