Daniel Holbach gehört zu den langjährigen deutschen Entwicklern im internationalen Ubuntu-Team und kümmert sich für Canonical um Community-Belange. Er verrät im Interview, wie das Projekt mit der Flut an Bug Reports umgeht und was all die merkwürdigen Abkürzungen bedeuten.
Ubuntu User: Du schreibst in einem Blog mit einer Schweizer Adresse, wohnst aber in Berlin. Bist Du Schweizer?
Daniel Holbach: Nein, ich bin Deutscher, und richtig, ich wohne in Berlin. Der “Witz” bei der Domain ist, dass holba.ch, wenn man den Punkt weglässt, meinen Nachnamen Holbach ergibt.
UU: Was ist ein MOTU und was hast Du damit zu tun?
DH: MOTUs [1] steht für “Masters of the Universe”. Diese Entwickler können Änderungen an Paketen in universe und multiverse vornehmen. Lediglich die Core-Entwickler dürfen auf sämtliche Paketarchive (auch main und restricted) zugreifen. Inzwischen ist die gesamte Ubuntu-Welt aber größer und differenzierter geworden. Daher gibt es seit dem ersten Teil der Archiv-Reorganisation nun auch gesonderte Upload-Rechte für bestimmte Pakete oder package sets wie zum Beispiel ubuntu-desktop.
Im Ubuntu-5.04-Zyklus wurde ich sehr sehr früh Mitglied des MOTU-Teams und wollte von Anfang an mehr mit der Community arbeiten. Obwohl ich Teil vieler anderer Projekte in der Ubuntu-Welt bin, bestand mein größtes Interesse immer darin, es neuen Entwicklern noch leichter und Ubuntu noch spannender zu machen.
UU:Mit Ubuntu One bietet Ubuntu nun auch kommerzielle Dienste wie den Music Store an. Wird Ubuntu sich zukünftig mehr auf solche kommerziellen Angebote konzentrieren?
DH: Bei einem Projekt dieser Breite fällt es schwer, von “konzentrieren” zu reden. Die Ubuntu Community, die aus vielen Freiwilligen, vielen Firmen, Partnern und Canonical-Mitarbeitern besteht, versuc...
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Das Bild zu diesem Interview zeigte bisher fälschlicherweise Jonathan Riddell, den wir im letzten Heft interviewt haben. Wir haben es nun durch das richtige Bild von Daniel ersetzt, Schuld war eine doppelt vergebene Artikel-ID.
canonical für diese hübsch gemachte propaganda? – nix?, da da feixt sich abas marketing eins…..
toller fnord..
das design bestimmt da das bewusstsein