Wer die Leistung seiner Grafikkarte unter Linux und Windows vergleichen wollte, fand dazu kaum Software. Doch der neue Heaven-Benchmark von Unigine macht’s möglich.
Hinter der 3D-Firma Unigine, die sich mit Realtime-3D-Anwendungen beschäftigt, steht eine Gruppe russischer Entwickler mit Open-Source-Wurzeln. Der von Unigine entwickelte 3D-Benchmark gehört unter Windows und Mac OS X schon längst zu den Klassikern, nun unterstützt die Suite in der aktuellen Version auch Linux.
Wer den rund 250 MByte großen unigine-Benchmark herunterladen und selbst durchführen möchte, muss allerdings über eine relativ aktuelle Grafikkarte verfügen. In den Tests mit einer Radeon 3200 mobile erreichten wir mit den bestmöglichen Einstellungen gerade mal 0,9 FPS. Zudem funktioniert der Benchmark in den meisten Fällen nur mit den proprietären Treibern von ATI/AMD und Nvidia.
Download: http://unigine.com/download/










Perfekt, endlich mal ein ordentlicher Grafikbenchmark für Linux! ;-)
Interessanterweise scheinen ATI-GPUs hier besser zu laufen, während Anwendungs-OpenGL wie SpecViewperf eindeutig Nvidia bevorzugt!
Hat sonst noch jemand das Problem, dass bei Heaven die Szenen teilweise schwarz sind? Tritt hier sowohl mit Nvidia als auch mit ATI auf!…
Bitte auch die anderen beiden für Linux erhältlichen Benchmarks von Unigine beachten, “Sanctuary” und “Tropical”, die sind auch äußerst schick!….
Du hast ne Antwort oben.
@ Vorposter
Heaven braucht einen OpenGL Treiber mit OpenGL Version 4.0 Support.
Die meisten Linux Distributionen enthalten diesen (Zeitpunkt Dez 10) leider noch nicht.
Ubuntu 10.10 wird z.b. noch mit einem OpenGL Version 3.3 Treiber für NVidia Karten ausgeliefert.
Wer also schwarze Flächen oder merkwürdige Artefakte sieht, der sollte erstmal prüfen, ob er überhaupt die dafür geeigneten 3d Treiber hat.
Die zwei anderen Benchmarks dürften bezügl. der OpenGL Version etwas genügsamer sein als der Heaven Benchmark.
Prüfen kann man das übrigens mit dem Kommandozeilenprogramm glxinfo
glxinfo | grep -i version
sollte reichen.