Neues in OpenOffice 3.2

Aus Ubuntu User 02/2010

Neues in OpenOffice 3.2

© Murat Baysan, Fotolia.de

Bürobedarf

In regelmäßigem Abstand kündigt das Open-Office-Team neue Versionen der freien Bürosuite an, die nützliche Verbesserungen, aber auch neue Funktionen für die Anwender mitbringen. Ursprünglich als Weihnachtsgeschenk geplant steht nun die Version 3.2.0 zum Download bereit. Zeit, einen Blick auf die Neuigkeiten der Bürosuite zu werfen.

Auf die meisten Neuerungen von OpenOffice 3.2 stoßen Sie in der Tabellenkalkulation und bei der Diagrammerstellung. Die anderen Modulen bringen vorwiegend kleinere Verbesserungen und Bugfixes mit, die das Arbeiten mit der Software erleichtern. Wie üblich bei kleineren Releases macht die neue Version nicht alles anders oder völlig unerwartet – vielmehr handelt es sich um eine konsequente Weiterentwicklung der mit dem Release 3 auf den Weg gebrachten Anpassungen.

Writer: Weniger statt mehr

In puncto Textverarbeitung bringt das kommende Release keine neuen Features mit. Tatsächlich wurde – neben vielen Bugfixes – eine Funktionalität sogar aus Writer entfernt: Die bisher direkt integrierte Mediawiki-Unterstützung steckt nun in der Wiki-Publisher-Erweiterung. Sie ermöglicht es, Open-Office-Dokumente direkt in einem Format für MediaWiki zu speichern; Sie finden sie im offiziellen Portal für Erweiterungen (Abbildung 1) von OpenOffice [1].

Abbildung 1: Im Extensionsportal finden Sie den Wiki-Publisher und viele nützliche Erweiterungen.

Abbildung 1: Im Extensionsportal finden Sie den Wiki-Publisher und viele nützliche Erweiterungen.

Neues vom Im- und Export

Einen hohen Stellenwert in der Entwicklung von OpenOffice nimmt traditionell die Kommunikation mit der “Außenwelt” ein, die – in den meisten Fällen – die Sprache von Microsoft Office beziehungsweise dessen XML-Dateiformaten spricht. So gibt es zahlreiche Fehlerkorrekturen, um die Kompatibilität zu erhöhen sowie Verbesserungen an den Im- und Exportfiltern. Bisher war es zum Beis...

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