10.11.2009
Liebe Community-Mitglieder,
rechtschaffen geschlaucht vom heutigen Arbeitspensum, möchte ich meine täglichen Linux-‘Trainingseinheiten’ dennoch nicht vernachlässigen und habe mich zum Ausklang des Abends einem vergleichsweise simplen Thema zugewandt – dem Import und der Bildbearbeitung digitaler Aufnahmen via F-Spot-Fotoverwaltung. Da ich leidenschaftlich gern fotografiere und alle Jahre wieder die auf’s Korn genomenen Highlights in Kalendern, Online-Fotoalben, Mousepads oder Puzzles verewige und verschenke, fallen alle Möglichkeiten einer optimalen Bildbearbeitung auf fruchtbaren Boden. Privat habe ich bisher auf ACD-See/Foto Slate bzw. Picasa zurückgegriffen und finde innerhalb der im Graphikmenü vorinstallierten F-Spot-Fotoverwaltung alle bekannten Features wieder :
- Import der Bilder mittels USB-Stick
- Diashow
- Automatischer Farbausgleich
- Links-/Rechtsdrehung
- Auswahl und Bearbeitung von Bildausschnitten
- Rote-Augen-Korrektur ( bei Halloween-Vampiren natürlich entbehrlich … )
- Visuelle Effekte ( Black-and-white, Sepia, Weichzeichner )
Verglichen mit den unter GIMP realisierbaren Möglichkeiten entlockt dieses Vorgehen anspruchsvollen Fotografen natürlich bestenfalls ein müdes Lächeln, ist aber durchaus alltagstauglich und wieder ein Mosaikstein mehr auf meinem selbstgewählten Linux-Pfad.
Geniesst Eure Woche und gestaltet Euren Alltag farbig !
Viele Grüsse von
K i r s t e n







picasa gibts übrigens auch für Linux!
http://picasa.google.de/linux/
Hi, Sam,
habe ich auch gerade entdeckt – danke Dir für Deinen Hinweis.
Bewährtes mit Neuem zu verknüpfen, ist immer von Vorteil.
Gruss – K i r s t e n
Ich kann für Import, Verwaltung und alle der von Dir aufgeführten Extras auch noch digikam [1] empfelhen. Zusammen mit den KIPI Plug-ins hat man dann zusätzlich auch noch die Möglichkeit Kalender zu erstellen, eine *.mpeg Diaschau aus ausgewählten Bildern zu erstellen (und mit einer passenden Sounddatei klangzuuntermalen).
Seine Bilder kann man bewerten, verschlagworten (oder neudeutsch taggen), in Ordnern sortieren, oder per Kalender anzeigen lassen.
Ferner ist Digikam eins der wenigern Programme unter Linux, mit denen man auch die Bildbeschreibungsinformationen der Kamera bearrbeiten kann. Wer will kann so auch Geotags eintragen.
Viele Grüße,
der benQ
[1] http://www.digikam.org/
Hallo BenQ,
Weihnachten naht – umso besser, wenn man auf einen unerschöpflichen Quell an Möglichkeiten zurückgreifen kann.
Herzlichen Dank für Deinen Tipp !
Gruss – K i r s t e n