Auf dem Weg zu Gnome 3.0

Aus LinuxUser 11/2009

Auf dem Weg zu Gnome 3.0

© mbiernat, sxc.hu

Ballast abwerfen

Gnome 2.28 weist bereits den Weg zur Version 3.0: Ein neuer Unterbau verschlankt die Benutzeroberfläche und macht Schluss mit altem Ballast.

Pünktlich auf den Tag veröffentlichte das Gnome-Team die neueste Ausgabe 2.28 des Desktops [1]. Im Vordergrund standen vor allem Aufräumarbeiten: Veraltete Funktionsaufrufe flogen aus den Programmen, und diverse Bibliotheken erhielten nun das Etikett “veraltet”.

Im Hinblick auf die bevorstehende Version 3.0 schliff das Team noch einmal kräftig an den letzten rauen Kanten des Desktops und ebnete so den Weg zum neuen Major-Release. Gehen die Arbeiten im momentan eingeschlagenen Tempo weiter, schaffen es die Entwickler, den März-Termin für Gnome 3.0 zu halten. Aber schon jetzt fühlt sich Gnome schlanker, stabiler und schneller an als die bisherigen Versionen.

Bibliotheken wie Libgnome und Libbonobo sowie die passenden Interface-Bibliotheken, aber auch die alte Abstraktionsschicht für Zugriffe auf Dateisysteme (Libgnomevfs) kommen entweder gar nicht mehr oder nur noch selten in den Kernkomponenten zum Einsatz. Damit einher gehen ein geringerer Ressourcenverbrauch und schnellere Startzeiten der einzelnen Programme.

Viele der Bibliotheksfunktionen fließen bereits seit einiger Zeit in Glib oder GTK+ ein. Langfristig reichen diese beiden Komponenten aus, um selbst größere Anwendungen zu entwickeln. Für andere Bibliotheken – darunter GConf – steht bereits ein Ersatz bereit, allerdings erst in einer frühen Entwicklerversion.

Im November entscheiden die Entwickler darüber, ob Gnome schon im kommenden Frühjahr den Stempel 3.0 trägt oder erst im darauffolgenden Herbst. Erscheint Gnome 3.0 bereits im März 2010, werden wohl das derzeitige GTK+ 2.18 und sowie die Glib 2.22 als Basis dienen. Die Entwickler betonen aber, dass der unumgängliche spätere Schritt auf GTK+/Glib 3.0 nur sehr klein ausfalle.

Die Firmen Sun, Novell, Red Hat und Nokia (sowie neuerdings auch Intel) haben damit eine verlässliche Plattform für zukünftige Entwicklungen. Projekte wie Gnome Mobile [2] kommen nicht zuletzt deswegen in vielen Produkten zum Einsatz. Zu den prominenten Kandidaten gehören Maemo [3], das auch zukünftig auf Gnome-Komponenten aufbaut, und Intels Moblin [4], eine Distribution, die sich besonders für Netbooks eignet.

Saubere Dialoge und Menüs

Für viel Diskussionen sorgte die Entscheidung, in Gnome 2.28 Symbole aus den Menüs und Knöpfen zu entfernen. Die Gnome-Entwickler argumentieren damit, dass dies ein sauberes Erscheinungsbild von Dialogen und Menüs ermöglicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, und so nahmen die Entwickler dynamische Objekte von dieser Maßnahme aus, wie etwa Menüeinträge für Anwendungen, Dateien oder Lesezeichen. Ubuntu möchte wohl eine Option bereitstellen, die die Rückkehr zur alten Darstellungsmethode ermöglicht.

Evince

Den Dokumentenbetrachter Evince ([5], Abbildung 1) zeichnet nicht zuletzt sein schlanker Aufbau aus. Er unterstützt dennoch viele Dateiformate, wie beispielsweise Postscript, PDF, TIFF und DJVU. Evince bringt einen Präsentationsmodus mit: Statt also OpenOffice Impress direkt zu verwenden, können Sie nun Slides nach PDF exportieren und in Evince präsentieren. Neuerdings beherrscht das Programm auch Anmerkungen, allerdings beschränkt sich die neue Funktion momentan nur auf das Anzeigen vorhandener Notizen. Nach Abstürzen öffnet Evince beim erneuten Programmstart das zuletzt geöffnete Dokument automatisch wieder.

Abbildung 1: Der Dokumentenbetrachter Evince beherrscht eine Vielzahl von Formaten. Nach einem Absturz lädt das Programm das zuletzt geöffnete Dokument.

Abbildung 1: Der Dokumentenbetrachter Evince beherrscht eine Vielzahl von Formaten. Nach einem Absturz lädt das Programm das zuletzt geöffnete Dokument.

In die Ferne schweifen

Der Instant Messenger Empathy [6] setzt auf dem Kommunikationsframework Telepathy auf und besticht in der neuen Version durch ein verbessertes Kontaktlistenfenster (Abbildung 2). Audio- und Video-Anrufe beherrschte bisher im Gnome-Umfeld nur Ekiga [7]. Mit dem neuen Empathy benötigen Sie Ekiga nicht mehr zwangsläufig, sondern nutzen die entsprechenden Funktionen aus Empathy. Bei DSL-Verbindungen bietet sich der Vollbildmodus an.

Abbildung 2: Der Chat-Client Empathy unterstützt zahlreiche gängige Kommunikationsprotokolle und integriert andere Gnome-Anwendungen zu einem sinnvollen Ganzen.

Abbildung 2: Der Chat-Client Empathy unterstützt zahlreiche gängige Kommunikationsprotokolle und integriert andere Gnome-Anwendungen zu einem sinnvollen Ganzen.

Falls die Software keine Videodaten erhält, zeigt sie den Avatar des Kontakts an. Auch die Funktion zum einfachen Wiederverbinden haben die Entwickler hinzugefügt. Das Umorganisieren von Kontakten in der Kontaktliste per Drag & Drop funktioniert jetzt besser als in älteren Versionen. Der Konversationsdialog bietet die Möglichkeit, die Dialoge mit verschiedenen Themes an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Taucht Ihr Nickname in einer der Chat-Konversationen auf, zeigt die Software das mit einem optischen Signal im Karteireiter des entsprechenden Kanals an.

Mit der neuen Version halten auch Geolocation-Features Einzug in Gnome: So können Sie nun Ihre gegenwärtige Position einem XMPP-Kontakt (Jabber, Google Talk) gegenüber veröffentlichen. Zum Schutz der Privatsphäre verfälscht das System den genauen Standort jedoch ein wenig. Um den Standort eines anderen Benutzers zu ermitteln, fahren Sie einfach mit der Mauspfeil über dessen Namen.

Zu den weiteren Highlights zählt die Integration von Vinagre [8] und Vino, dem Remote-Desktop-Client beziehungsweise -Server von Gnome: Möchten Sie Ihren Desktop mit einem anderen Benutzer teilen, wählen Sie einfach den entsprechenden Kontakt aus der Kontaktliste. Der Benutzer auf der anderen Seite erhält eine Einladung. Nimmt er diese an, öffnet sich Vinagre automatisch und verbindet sich mit dem Server des Einladenden – das mühselige Suchen nach IP-Adressen und Ports entfällt damit.

Epiphany

Beim Webbrowser Epiphany [9] wechselten die Entwickler nach langen Vorarbeiten in der aktuellen Version die Engine zum Darstellen von Internetseiten aus: Mozillas Gecko [10] musste weichen, dafür hielt Webkit [11] Einzug. Es benötigt in der Regel weniger Speicher und entspricht mehr den Anforderungen von Entwicklern. Zudem ist das maßgeblich von Apple voran getriebene Webkit schneller beim Anzeigen von Seiten. Der Wechsel behebt auch viele Probleme, die auf der Gecko-Engine beruhten. Momentan speichert Epiphany noch keine Passwörter und Anmeldedaten – ein Webkit-Schwachpunkt, der in der nächsten Version behoben wird. Das Epiphany-Team bittet ausdrücklich darum, den Browser ausgiebig zu testen und etwaige Fehler im Gnome-Bugzilla zu melden.

Zeiterfassung

Das Zeiterfassungsapplet Hamster ([12], Abbildung 3) erhält eine Reihe von nützlichen Verbesserungen. Nicht zuletzt schrieben die Entwickler die Übersicht komplett neu. Sie fasst nun den Perioden- und Kategorie-Graphen zusammen. Auch Nachtarbeiter profitieren von neuen Funktionen. Darüber hinaus erlaubt die Software es nun, bereits erledigten Aufgaben nachträglich auf ein Konto zu buchen. Auch der Export bietet jetzt mehr Möglichkeiten: So schlucken nun auch Google Calendar sowie Evolution die Dateien. Bei Bedarf spuckt der Hamster zudem CSV-Dateien (“Comma Separated Values”) aus, auf die sich Tabellenkalkulationsprogramme wie Gnumeric bestens verstehen.

Abbildung 3: Mit dem Hamster-Applet erfassen Sie kinderleicht Arbeitszeiten. Das Programm bereitet die Daten anschließend grafisch auf.

Abbildung 3: Mit dem Hamster-Applet erfassen Sie kinderleicht Arbeitszeiten. Das Programm bereitet die Daten anschließend grafisch auf.

Vielseitiger Videoplayer

Totem [13] bietet schon seit einiger Zeit mehr als nur das bloße Abspielen von Videos. Mittels Plugins (Abbildung 4) erweitern Sie die Software um neue Funktionen. So brauchen Sie beispielsweise dank der Youtube-Erweiterung nun keinen Browser mehr zu starten, um sich die Filme im Web anzuschauen, und mit der Suchfunktion finden Sie Videos im Handumdrehen. Genau diesem Plugin widmeten die Entwickler in der neuen Version viel Arbeit und sorgten so für einen Performance-Schub.

Abbildung 4: Totem lässt sich durch Plugins aufbohren. Standardmäßig kommen Erweiterungen unter anderem für BBC, Jamendo und Youtube mit dem Programm.

Abbildung 4: Totem lässt sich durch Plugins aufbohren. Standardmäßig kommen Erweiterungen unter anderem für BBC, Jamendo und Youtube mit dem Programm.

Im GStreamer-Backend [14] finden Sie bei der DVD-Wiedergabe nun eine Funktion zum Navigieren innerhalb von Menüs. Außerdem merkt sich Totem beim Beenden des Programms die Stelle, an der Sie das Video unterbrochen haben. Da GStreamer, das zugrunde liegende Multimedia-Framework, mittlerweile ausgereift genug ist, verbannten die Entwickler das Xine-Backend komplett aus Totem. Ebenso neu: Mit [.] springen Sie nun jeweils um einen Frame weiter.

Bitte lächeln!

Bei der Webcam-Software Cheese [15] haben die Entwickler die Oberfläche komplett überarbeitet. Das Programm verschiebt bei Kamerabildern mit geringer Auflösung die Vorschauleiste auf die rechte Seite und nutzt so den vorhandenen Platz optimal aus. Bei Serienaufnahmen bietet die die Software eine einfache Möglichkeit, die Pause zwischen einzelnen Bildern zu definieren. Darüber hinaus zeigt sie auch Bilder an, die Sie direkt mit dem an einigen Webcams vorhandenen Knopf knipsen.

Kurz notiert

Beim Texteditor Gedit [16] nahmen die Entwickler weitere Aufräumarbeiten vor und portierten das Programm auf Mac OS X. Pango [17], zuständig für das Rendern von Texten, bekam eine neue Engine spendiert, die ungleichmäßige Schriften besser darstellt und zudem genügsamer mit dem Arbeitsspeicher umgeht. Auch VTE, das Terminal-Widget des Gnome-Terminals, verbraucht in der neuesten Version weniger Speicher.

Evolution [18] läuft stabiler. Die Entwickler konzentrierten sich schon sehr früh auf Evolution 2.30/3.0. Die Version 2.28 enthält unter anderem eine verbesserte Attachment-Leiste (Abbildung 5), die unter anderem den Fortschritt beim Hochladen eines Anhangs anzeigt. Außerdem dürfen Sie jetzt das Datumsformat im Groupware-Client anpassen.

Abbildung 5: Die neue Attachment-Leiste in Evolution bereicherten die Entwickler um ein erweitertes Kontextmenü sowie verschiedene Ansichten.

Abbildung 5: Die neue Attachment-Leiste in Evolution bereicherten die Entwickler um ein erweitertes Kontextmenü sowie verschiedene Ansichten.

Die Gnome-Energieverwaltung versteht sich auf Laptops mit mehreren eingebauten Akkus und bietet die Möglichkeit, die eingebauten Festplatten herunterzufahren. Haben Sie ein Soundsystem mit einem Subwoofer, so steuern Sie diesen nun direkt über den Lautstärkenregler an. Die Entwickler überholten zudem den Audio-Dialog. So verteilten Sie die Bedienelement für die Ein- und Ausgabegeräte auf separaten Reitern (Abbildung 6).

Abbildung 6: Beim Lautstärkeregler in Gnome 2.28 haben die Entwickler die Steuerelemente für Ein- und Ausgabegeräte sauber getrennt – unerfahrene Benutzer behalten stets den Überblick.

Abbildung 6: Beim Lautstärkeregler in Gnome 2.28 haben die Entwickler die Steuerelemente für Ein- und Ausgabegeräte sauber getrennt – unerfahrene Benutzer behalten stets den Überblick.

Minifunk per Bluetooth

Gnome 2.28 bereichert den mobilen Softwarestack mit einem Modul, das Ihnen beim Einrichten der Bluetooth-Geräte hilft. Die Kommunikation zwischen verschiedenen Computern, Laptops, Tastaturen, Mäusen oder Headsets habe Sie so zentral im Blick. Manuelles Konfigurieren des Internetzugriffs per Handy gehört damit der Vergangenheit an. Der Networkmanager zeigt einen neuen Eintrag, über den Sie die Zugangsdaten für das Mobiltelefon vervollständigen.

Ausblick

Zeitgleich zum Erscheinen von Gnome 2.28 gaben die Entwickler eine frühe Preview der nächsten großen Version heraus. Gnome 3.0 bricht mit so ziemlich allen bisherigen Bedienkonzepten, was Panels und Windowmanager betrifft. An deren Stelle rückt die Gnome Shell (Abbildung 7). Ein Übersichtsmodus zeigt die Desktops, auf denen der Anwender momentan arbeitet.

Abbildung 7: Im Übersichtsmodus von Gnome 3.0, den Sie über     <code srcset=

Alt+ F1 erreichen, haben Sie alle Fenster im Überblick.” width=”300″ height=”225″ /> Abbildung 7: Im Übersichtsmodus von Gnome 3.0, den Sie über Alt+ F1 erreichen, haben Sie alle Fenster im Überblick.

Das Panel-Menü findet sich in sehr veränderter Form wieder: Die gerade laufenden Anwendungen, die Lesezeichen und zuletzt geöffneten Dokumente stellt die Shell im Übersichtsmodus im linken Teil des Bildschirms dar. Eine Suchfunktion für Programme und Dokumente findet sich dort ebenfalls.

Im Vergleich zu früheren Versionen schraubten die Entwickler kräftig an den neuen Komponenten, so dass die Oberfläche kaum noch den früheren Versionen gleicht – weder im Aussehen noch in Bezug die Funktionalität. Netbook-Besitzer profitieren von dem neuen Bedienkonzept, denn die Shell eignet sich bestens für kleine Bildschirme.

Angesichts wachsender Datenmengen und der entsprechend größeren Festplatten fällt es mitunter schwer, Dateien zu finden. Mit Gnome Zeitgeist, das den Zugriff auf oft benutzte Dateien ermöglicht, versuchen die Entwickler hier künftig Abhilfe zu schaffen: Zeitgeist indiziert Lesezeichen, die Browser-History und die Liste der zuletzt geöffneten Dokumente. Bei Bedarf versehen Sie Dateien mit Schlagworten, um sie dann später in einem Rutsch schneller aufzufinden. Inwieweit diese Funktionen allerdings als Ansicht in Nautilus einfließen, steht noch nicht fest.

Die deutlich verschlankte Plattform macht nächstes Jahr für Programmierer Schluss mit der ständigen Suche nach Funktionen – vieles ist bereits in GTK+ beziehungsweise Glib [19] vorhanden, zahlreiche veraltete Bibliotheken fliegen aus der Plattform.

Die Entwickler betonten in der Vergangenheit mehrfach, dass es kein Problem sei, Gnome 3.0 notfalls auf den Herbst-Termin 2010 zu verschieben. Die Grundfunktionalität ist in der Gnome Shell zwar jetzt schon vorhanden – allerdings fehlen im Moment viele Konfigurationsmöglichkeiten und im Wiki [20] bereits vorgeschlagene, aber noch nicht umgesetzte Ideen.

Auf der anderen Seite ist es beachtlich, wie schnell das Gnome-Team das noch vor einem Jahr nur auf dem Papier existierende Gnome-3.0-Konzept innerhalb kürzester Zeit umsetzte. Das mag mit daran liegen, dass die Shell größtenteils in Javascript programmiert wurde: Im Vergleich zu C/C++ oder Java lassen sich so wesentlich schneller sichtbare Erfolge zu erzielen. Ein weiterer Vorteil von Javascript liegt darin, dass viele Webprogrammierer die Sprache bestens beherrschen und so die Möglichkeit besteht, dass ein wesentlich größerer Entwicklerkreis Verbesserungen zu Gnome beiträgt.

Im November beschließen die Entwickler, ob Gnome 3.0 im März oder erst September 2010 erscheint. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Mit dem neuen Bedienkonzept setzt sich Gnome von der breiten Masse der freien und kommerziellen Konkurrenz ab, die noch dem in die Jahre gekommenen WIMP-Paradigma folgt. Interessierten Entwicklern, die sich eingehender mit den Änderungen und Neuerungen an den Bibliotheken befassen möchten, seien die Versionshinweise [21] ans Herz gelegt.

Glossar

DJVU

Offenes Rastergrafik-Dateiformat (ausgesprochen: “déjà vu”), Dateiendung .djvu oder djv.

WIMP

“Windows, Icons, Menus, Pointer” [22]. Das derzeit dominierende GUI-Grundkonzept, das auf den Analogien Schreibtisch/Desktop, Datei/Papierblatt und Verzeichnis/Ordner basiert.

LinuxUser 11/2009 KAUFEN
EINZELNE AUSGABE
ABONNEMENTS
TABLET & SMARTPHONE APPS
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:

Hinweis: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr, enthaltene Informationen sind möglicherweise veraltet.

0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben