RepRap: Maschine baut sich selbst

RepRap: Maschine baut sich selbst
02.07.2009 14:09

Bei manchen Ideen wird einem schwindelig. Gerade noch hat man den Film Terminator gesehen, in dem Maschinen sich selbst reproduzieren, dann stolpert man über ein Video von RepRap, in dem eine Maschine sich selbst reproduziert - zumindest teilweise.

Beim RepRap (Replicating Rapid-Prototyper) handelt es sich um einen 3D-Drucker, der in der Lage ist, Teile von sich selbst zu drucken und so zu reproduzieren. Und das schönste: Die Maschine kostet "nur" 500 Euro und die Pläne für das Gerät stehen ebenso wie die zur Produktion nötige Software unter der GPL.

Video konnte nicht eingebettet werden, denn die URL passt nicht zu der Liste der erlauben Hoster.

Wie das Video zeigt, druckt der RepRap zur Zeit nur Plastikteile, die weiteren Komponenten holt man aus einem Baumarkt. Das aber soll sich in Zukunft ändern. Die Entwickler hoffen, dass die Maschine sich irgendwann komplett selbst reproduziert.

Konkurrenz gibt es auch schon: Das Fab@home-Projekt gibt einen so genannten Fabber für 2400 Dollar heraus, der auch Figuren aus Schokolade, Käse und Knete formen kann. Lecker...


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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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