DockStar mit und unter Linux
Seagate hat uns ein interessantes Testgerät geschickt. Die Docking Station mit dem Namen DockStar bringt 3 USB-Ports und einen Gigabit-Ethernet-Anschluss mit. Im Innern des Mini-NAS-Servers werkelt ein leicht modifizierter Sheeva-Plug mit einem ARM-Prozessor von Marvell. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz.
Die Hardware ist aber nicht komplett identisch mit dem Sheeva-Plug, sondern entspricht eher dem neuen, pinkfarbigen Pogoplug. Über diesen Dienst bietet Seagate auch den Datenzugriff über das Internet an. Sämtliche lokal auf den per USB angeschlossenen Festplatten gespeicherten Dateien sind so auch über das Internet zu erreichen. Das klappt ohne komplizierte Setups auch durch Firewalls hindurch.
Bei einem ersten Tests hat die Docking-Station problemlos funktioniert, allerdings muss man das Gerät dazu zwangsläufig bei Pogoplug registrieren, auch wenn man nur per Samba darauf zugreifen möchte. Über ein proprietäres Tool von Pogoplug lassen sich die USB-Dateisysteme zudem per Fuse lokal einhängen, was die Arbeit sehr erleichtert.
Ich werde den Adapter jetzt etwas intensiver testen. Ein ausführlicher Bericht folgt hier auf der LinuxCommunity.

