Unity für Fedora

Ubuntus Desktop läuft auf Fedora 17

Ubuntus Desktop läuft auf Fedora 17

Kristian Kißling
19.07.2012 Traditionell setzt Red-Hats Community-Distribution Fedora auf einen unveränderten Gnome-Desktop. Nun gibt es Neuigkeiten: Einige Entwickler haben die Unity-Oberfläche auf Fedora 17 portiert.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten steht nun für Gnome Ayatana - so der Name des Projekts - ein eigenes Repository bereit, über das sich Fedora-Nutzer den Ubuntu-Desktop auf den Rechner holen. Wie das im Detail geht, verrät das Ubuntu-Blog OMG! Ubuntu. Fedora verwendet nicht das Paketsystem von Debian, sondern RPMs, auch die Paketverwaltung tickt ein wenig anders.

Zum Erstellen der Pakete wurde der OpenSuse Build Service verwendet, einige Pakete lassen sich jedoch noch nicht erfolgreich übersetzen. Wer Fedora besitzt, sollte mit Unity-Experimenten vorsichtig sein: Da Unity eine alternative Gnome Shell ist, ersetzt die Installation des Desktops einige grundlegende Gnome-Pakete. Am besten lässt sich Unity unter Fedora wohl in einer virtuellen Maschine testen, der Einsatz auf Produktivsystemen empfiehlt sich noch nicht.

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