Open Suse 12.1 ist fertig

Open Suse 12.1 ist fertig

Snapshots, Cloud und Go

Mathias Huber
16.11.2011
Das Open-Suse-Projekt hat Version 12.1 seiner Linux-Distribution veröffentlicht.

Die neue Release verwendet Kernel 3.1 mit Verbesserungen an den Dateisystemen Ext 4 und Btrfs sowie Treibern für Hardware wie Microsoft Kinect, die Apple iSight-Webcam oder AMDs Llano-Fusion-APUs. Um den Start von Diensten kümmert sich Systemd, um das Booten Grub 2.

Auf dem Desktop findet der Anwender Gnome 3.2 und KDE Plasma Workspaces 4.7 inklusive des neuen Farbmanagements Oyranos CMS. Alternativ stehen LXDE 0.5 und Xfce 4.8 als Desktopumgebungen zur Auswahl. Unter den Anwendungen finden sich Firefox 7, Chromium 17, Libreoffice 3.4.3 und Calligra (vormals Koffice) 2.4 beta 3.

SAX, das Konfigurationstool für den X-Server erlebt in Form von SAX 3 ein Comeback. Suses Admintool lässt sich auch als Webyast per Browser bedienen. Wer sich für Btrfs als Dateisystem entscheidet, findet außerdem das grafische Snapshot-Tool Snapper im Lieferumfang, das Rollbacks ermöglicht.

Das GUI-Programm Snapper ist in Open Suse 12.1 für Btrfs-Snapshots zuständig.

Daneben bedient die neue Open Suse auch den Cloud-Trend, sei es mit Owncloud zum Hosten von Multimedia- und Kalenderdateien oder Tools wie Virt-Manager, Eucalyptus, Open Nebula und Open Stack.

Entwickler finden auf dem System unter anderem GCC 4.6.2, LLVM 3 und Googles Programmiersprache Go. Daneben können sie ihren eigenen Open Build Service aufsetzen oder Tests mit Open QA automatisieren.

Auf der Open-Suse-Website findet sich eine ausführliche Produktbeschreibung, die viele weitere Details auflistet. Die Download-Mirrors sind aktualisiert und bietet DVD-Images für Installation, Live-Betrieb, mit Gnome oder KDE, für 32- und 64-Bit-PCs.

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