Offenbar überlegen die Entwickler von Ubuntu One, das nächste Ubuntu-Release mit einem Music Store à la iTunes auszustatten.
Der Ubuntu Developer Summit (UDS), der zur Zeit in Dallas, Texas stattfindet, dient als Ideenschmiede für die jeweils kommende Ubuntu-Version. Hier treffen sich die Ubuntu-Entwickler und entwerfen die so genannten Blueprints. Das sind detaillierte Feature-Vorschläge für das nächste Release, von denen jedoch nicht alle das Licht der Welt erblicken.
Darunter gibt es nun auch eine interessante Idee, mit der Canonical Geld verdienen will. Die Entwickler des ohnehin kommerziellen Angebotes Ubuntu One planen die Integration eines Music Stores. Über den kann man, wie über Apples iTunes, Musik kaufen – vermutlich ohne DRM-Restriktionen. Da die Entwickler ihre Idee auf dem UDS besprechen, soll der Store vermutlich Teil von Ubuntu 10.04 “Lucid Lynx” werden.
Details zur iTunes-Alternative liefern die Blueprints nicht. Der Anwender soll aber in der Lage sein, die Songs direkt über seinen Audioplayer einzukaufen. Ein ähnliches Modell funktioniert unter Linux schon seit geraumer Zeit für den KDE-Audioplayer Amarok sowie Rhythmbox, die u.a. Magnatune integrieren.
Es ist wahrscheinlich, dass Ubuntu dabei eine wie auch immer geartete Kooperation mit einem existierenden Musikanbieter eingeht. Der finanzielle Aufwand, für jedes Land der Welt einen eigenen Shop zu eröffnen, dürfte den Gewinn deutlich übersteigen.






na, dann tschüss Ubuntu. Es gibt auch ein Leben nach Ubuntu.
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen. Ubuntu ist leider auch nicht mehr das, was es mal war. Die neue Version (Karmic Koala) strotzt nur so vor Fehler und ist auch längst nicht mehr so stabil und benutzerfreundlich, wie noch vor 2-3 Jahren.
Auch ich werde mich wohl bald nach einer anderen Linux-Distributionen umsehen müssen. Die derzeitige Entwicklung von Ubuntu widerspricht teilweise auch dem GNU-Manifest und dem Gedankengut der Free Software Foundation.
Wie gesagt, Ubuntu ist heute leider auch nicht mehr das, was es mal war. Ich werde morgen das auch in einer Mail an Mark Shuttleworth schreiben.
Naja, das sind erstmal vage Ankündigungen ohne viel konkretes. Da braucht mann nicht gleich an Marky schreiben… Ich würde mich schon freuen, wenn ich bspw. aus Last.fm direkt in meiner Music-App die Musik kaufen könnte und sich das ganze mit all meinen Rechnern synchronisieren ließe. Why not? Und: Linux ist offen. Niemand wird gezwungen. Jeder kann seine Distro wählen. Es gibt einen Haufen Auswahl. Also: Wo ist das Problem? Und: Karmic ist ziemlich gut – wesentlich besser und runder, als die vorherigen Versionen. Zumindest bei mir hier. Alles läuft, ohne Trara, obgleich ich ohne weiteres an jeder Schraube leiern kann.… Mehr »
Ubuntu wird immer besser. Es ist die erste Wahl, ohne Frage! Ich kenne keine benutzerfreundlichere Distri. Warum sollte Canonical nicht versuchen Geld zu verdienen? Wir leben in einer kapitalistischen Welt. Rings um uns herum zählt das fließende Geld und Linux besteht nicht nur aus den barmherzigen Samariter. Keiner wird gezwungen die Musik des Stores zu kaufen. Solange Ubuntu kostenfrei und der Quelltext offen bleibt ist das völlig in Ordnung.
Go Ubuntu! Ich bin sofort dabei. Ich überlege in letzter Zeit sowieso, was für einen Musik Shop ich benutzen möchte. Falls das hier kommen sollte, check me in!
PS: Übrigens.. finde solche Ideen klasse! Ich warte nur drauf, dass kommerzielle Software f i n a l l y über das Software Center angeboten wird. Stellt euch das vor, man sucht etwas, normalerweise würde man googeln, und gibt das einfach dort ein und lädt dann das runter, was man braucht. Verbunden mit dem eigenen Konto, wie ein richtiger online-shop, dazu noch jede Menge Software (dazu noch mehr for free), das ist doch genial ;D kA wieso so viele dran rum meckern, wenn Leute aus der Open Source Welt mit solchen features Geld verdienen wollen. Ich sehe es genau so,… Mehr »