Jules Verne trifft Dennis Ritchie

Jules Verne trifft Dennis Ritchie

Fedora 16 fertiggestellt

Mathias Huber
08.11.2011
Red Hats Community-Linux Fedora ist in Version 16 mit dem Codenamen "Verne" erschienen.

Während der Nickname sich auf den französischen Autor Jules Verne bezieht, widmen die Entwickler die neue Version ausdrücklich dem kürzlich verstorbenen Unix-Erfinder Dennis Ritchie.

Fedora 16 bringt mit Gnome 3.2 und KDE 4.7 frische Versionen der Desktopumgebungen. Im System stecken zudem Kernel 3.1 und Grub 2. Der Ext-4-Treiber ist im neuen Fedora auch für die Dateisysteme Ext 2 und 3 zuständig. Daneben haben die Entwickler einige SysVinit-Skripte auf das in Version 15 eingeführte Init-System Systemd portiert.

Fedora 16 verwendet als Standard-Desktopumgebung Gnome 3.2

Außerdem enthält die Distribution einiges an Software für das Cloud Computing, unter anderem die Oberfläche Aeolus Conductor, die IaaS-Implementierung Condor Cloud und das verteilte Dateisystem HekaFS. Softwareentwickler finden beispielsweise Perl 5.14, die GCC-Python-Plugins, die Haskell-Platform sowie D2, die neueste Version der Programmiersprache D.

Weitere Informationen gibt es in den wie immer ausführlichen Release Notes. Wer es kürzer mag, kann einen Blick auf die Feature-Liste werfen.

Im Downloadbereich gibt es installierbare Live-Images für x86- und x86_64-Rechner. Auch die so genannten Spins sind teilweise schon fertig, etwa die Varianten mit LXDE- und Xfce-Desktop. Auch für Amazons Cloud-Dienst EC2 existieren bereits Fedora-16-Images.

Ähnliche Artikel

  • Fedora entscheidet Namensgebung für Version 16

    Die Fedora-Projektmitglieder haben abgestimmt: Das Ende 2011 erscheinende Fedora 16 bekommt den Releasenamen Verne.
  • Systemd, Grub 2, HekaFS

    Die Entwickler der von Red Hat gesponserten Linux-Distribution Fedora haben Version 16 für den Betatest freigegeben.
  • Erste Alphaversion für Fedora 16

    Das von Red Hat geförderte Fedora-Projekt hat eine frühe Testversion der kommenden Version 16 der Linux-Distribution veröffentlicht. Der Umstieg auf Grub 2 zählt zu den Neuerungen.
  • Fedora 17 heißt Beefy Miracle

    Die Benennung von Fedora 17 als "Beefy Miracle" hat unter den Entwicklern einiges an Unverständnis ausgelöst. Der mehrheitlich gewählte Codename Beefy Miracle geht auf eine Art Insider-Scherz zurück, der von manchem Fedora-Mitglied als kindisch angesehen wird.
  • Alles neu
    In den experimentellen Zweigen der Distributionen warten ständig neue Trends auf Tester. Wer treibt Linux voran und wie sieht die Zukunft aus?

Kommentare

Aktuelle Fragen

Samsung VG-KBD1500 - Bluetooth-Tastatur mit Touchpad mit Xubuntu 16.04.2 LTS
Linux- & BSD-UserGroup im Weserbergland, 16.08.2017 19:16, 0 Antworten
Bin grad mit "meinem Latein am Ende" darum hier mal so in den Raum geworfen. Samsung VG-KBD1500 -...
Tails verbindet nicht mit WLan
Georg Vogel, 30.07.2017 15:06, 5 Antworten
Hallo zusammen! Habe mir von Linux Mint aus einen Tails USB-Stick erstellt. Läuft soweit gut,...
Genivi for Raspberry Pi 3
Sebastian Ortmanns, 28.07.2017 10:37, 1 Antworten
I try to build a Genivi Development Platform for Rasberry Pi 3. But I always get the failures bel...
Bash awk Verständnis-Frage
Josef Federl, 22.07.2017 17:46, 2 Antworten
#!/bin/bash # Skriptdateiname = test.sh spaltennummer=10 wert=zehner awk '{ $'$spaltennummer'...
Bash - verschachtelte Variablenersetzung, das geht doch eleganter als meine Lösung?
Josef Federl, 18.07.2017 20:24, 3 Antworten
#!/bin/bash #Ziel des Skriptes wird sein die ID zu extrahieren hier nur als Consolentest: root@...