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© Phartisan, 123RF

Medieninhalte grenzübergreifend nutzen

Grenzenlos

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Mit Geo-IP-Sperren richten Content-Anbieter Blockaden gegen den Zugriff aus dem Ausland ein. Mit den richtigen Mitteln lassen sich diese aber legal umgehen.

Die Zeiten, in denen Sie zu einer bestimmten Zeit vor dem Empfangsgerät sitzen mussten, um Ihre Lieblingsfilme oder Serien zu sehen, gehören dank Internet der Vergangenheit an: Das Programm finden Sie wohlgeordnet in der Mediathek Ihres Lieblingssenders oder auf Videoportalen.

Das heißt aber nicht automatisch, dass Sie den Film trotz bezahlter monatlicher GEZ-Abgabe dann auch tatsächlich zu sehen bekommen. Einige Datenströme – wie etwa der "Tatort" – unterliegen mitunter Beschränkungen des Jugendschutzes und lassen sich daher nur zu bestimmten Zeiten abrufen. Nicht selten gängeln die Anbieter ihre Besucher aber auch noch mit anderen Hindernissen, sogenannten Geo-IP-Sperren.

Auslöser für den Autor, sich diesem Thema zu widmen, sind seine projektbezogenen Arbeiten von verschiedenen Standorten und Regionen aus. Unter anderem bekam er von Freunden in Deutschland Videoempfehlungen geschickt, doch der Versuch, diese im Ausland abzuspielen, scheiterte etwa bei Youtube daran, dass er sich laut seiner IP-Adresse nicht in Deutschland aufhielt. Ähnliches passierte auch Ihnen sicherlich schon, etwa bei amerikanischen News-Portalen. Zeit also, eine passende Lösung zu suchen.

Kurz umrissen umgehen Sie Geo-IP-Sperren zum Beispiel durch das Nutzen eines entfernten Rechners oder eines Proxy-Servers (siehe Kasten "Proxy-Server"), der in einem nicht gesperrten Land steht. Weitere Möglichkeiten bieten virtuelle private Netze (VPNs) oder Anonymisierer wie Tor. Als konkrete Werkzeuge kommen Ssh, OpenVPN, das Linux Terminal Server Projekt (LTSP), ein Socks-Proxy und X2go ins Spiel.

Proxy-Server

Ein Proxy-Server nimmt als Kommunikationsvermittler Anfragen von Clients entgegen

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