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© John Johnson, 123RF

MS-SQL-Klon: Relationale Datenbank RSQL

Datenstapler

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Die quelloffene relationale Datenbank RSQL strebt an, abgespeckte Instanzen des Microsoft-SQL-Servers vollständig zu ersetzen.

Datenbank-Systeme (DBS) gibt es seit über 60 Jahren. Solche Software speichert elektronische Daten strukturiert und dauerhaft ab, meist in Form von Tabellen mit Datensätzen einer festen Größe. Die zweite Aufgabe eines DBS besteht darin, diese Daten auch effizient wiederzufinden und bedarfsgerecht ans Licht zu holen. Darum kümmert sich die Datenverwaltung oder neuhochdeutsch das Datenbankmanagementsystem (DBMS). Er organisiert innerhalb des DBS die Ablage der Daten und kontrolliert unter Berücksichtigung der vergebenen Berechtigungen für die verschiedenen Datenbankbenutzer alle Lese- und Schreibzugriffe auf die einzelnen Datenbanken.

Der Zugriff auf Ihre Daten erfolgt mithilfe einer Abfragesprache, beispielsweise via Structured Query Language (SQL), Extended Structured Query Language (XSQL) oder XML Query Language (XQuery). Das hier im Mittelpunkt stehende DBMS namens RSQL [1] verwendet Transact-SQL (abgekürzt T-SQL) [2] und implementiert eine Teilmenge davon. Bei Transact-SQL handelt es sich um eine proprietäre Erweiterung des SQL-Standards durch Microsoft und Sybase. Dieser SQL-Dialekt zeichnet sich durch prozedurale Programmierung, lokale Variablen, Fehlerbehandlung, Zeichenkettenverarbeitung und mathematische Operationen aus [3].

Zur Kommunikation zwischen dem DBS und der Außenwelt dient entweder eine Datenbankkonsole im Terminal, eine Vermittlersoftware in Form eines ODBC- beziehungsweise JDBC-Treibers oder eine passende Bibliothek. Auf Linux-Systemen kommt als entsprechende Library in der Regel die Libdbi [4] zum Einsatz. RSQL liefert einen C#-Treiber mit, über den Sie als C#-Entwickler direkt mit dem DBS kommunizieren 

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