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© Jasmin Merdan, 123RF

Feine Anwendungen zu Open Data in der Praxis

Augenöffner

Open Data gilt als Nischenthema. Mittlerweile zählt es dennoch vielerorts zum Alltag, wie die vielfältigen Anwendungen zeigen.

Gesellschaftliche Entscheidungen basieren auf Daten, die zunächst erfasst, dann aggregiert und vielfach ausgewertet werden. Nur ein öffentlicher und uneingeschränkte Zugriff auf die Basisdaten garantiert, dass die Resultate für alle Beteiligten nachvollziehbar bleiben. Neuhochdeutsch umschreibt das der Begriff Open Data: strukturiert und maschinenlesbar vorliegende Datensätze, die allen Interessenten kostenfrei zur Verfügung stehen.

Es gibt drei wesentliche Datenquellen: Einerseits erhebt die Verwaltungseinheit (sprich die Gemeinde, die Region, der Kanton, das Bundesland / die Provinz oder das Land) Daten für die eigene Haushalts- und Strukturplanung. Andererseits tragen private Unternehmen Daten zusammen, die die Verwaltungseinheit bei Interesse von diesen erwirbt und für eigene Zwecke nutzt. Schließlich sammeln auch private Interessenten Daten.

In der Gesamtheit umfasst das zumeist geografische und statistische Daten, wie etwa die Bebauungsdichte, Gemeinde- und Ortsgrenzen, durchschnittliches Einkommen, Bewohner pro Stadtbezirk und Wohnung (Bevölkerungsdichte), Altersverteilung, Lebenshaltungskosten, Verkehrsdichte und Unfallhäufigkeit, aber auch das Müllaufkommen, die Reinigung von Straßen und die bestehenden Grünflächen.

Passionierte Nutzer von OpenStreetMap erfreuen sich an spezifischen Kartendetails wie zum Beispiel Briefkästen, Brunnen und Bushaltestellen. Auf der Suche nach dem nächsten WLAN helfen Ihnen die Projekte OpenWifi [1] und Wigle [2], bei denen Sie als Nutzer eine Karte der verfügbaren, permanenten WLAN-Hotspots vervollständigen (Abbildung 1).

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