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© Thanamat Somwan, 123RF

Sieben Videoschnittprogramme für Linux im Vergleich

Schnittmuster

In einem Vergleichstest prüfen wir die sieben kostenlosen Videoschnittprogramme Cinelerra, Flowblade, Kdenlive, Kino, Lightworks, LiVES und Shotcut.

Wer seine selbstgedrehten Videos unter Linux schneiden möchte, hat mittlerweile die Qual der Wahl. Die Internetseiten aller Videoschnittprogramme werben mit zahlreichen Effekten und interessanten Funktionen, die teilweise sogar professionelle Filmer anlocken.

Was die Videoschnittprogramme wirklich leisten, mussten sie in unserem Vergleichstest unter Beweis stellen. Angetreten sind dabei die quelloffenen Vertreter Cinelerra, Flowblade, Kdenlive, Kino, LiVES und Shotcut sowie das proprietäre, aber kostenlose Lightworks. Die meisten Probanden orientieren sich an der Arbeitsweise professioneller Videoschnittprogramme wie Adobe Premiere Pro: Auf einer Zeitleiste arrangiert man per Drag & Drop die Filmschnipsel zu einem Gesamtkunstwerk, das das Videoschnittprogramm dann in eine neue Datei exportiert.

Cinelerra

Adam Williams legt großen Wert auf stabile Programme. Daher aktualisiert er sein Videoschnittprogramm Cinelerra [1] lediglich einmal im Jahr, wobei jede Version nur wenige Neuerungen mitbringt. Auf seiner Homepage stellt Williams ein Archiv mit einer Binärversion für die 64-Bit-Fassung von Ubuntu 14.04 bereit, Nutzer anderer Distributionen müssen den Quelltext selbst übersetzen.

Nach dem Start öffnet Cinelerra mehrere Fenster (Abbildung 1). Eines davon präsentiert eine Vorschau auf den fertigen Film, ein zweites enthält die Zeitleiste. Das dritte Fenster bietet eine rudimentäre Medienverwaltung und erlaubt den Zugriff auf alle Effekte. Cinelerra 4.6.1 zeigte sich bei den vorgesetzten Video-Dateien äußerst wählerisch. So wollte es HD-Videos weder im verbreiteten AVCHD-Format noch im Ogg-Format öffnen. Nur eines von mehreren MPEG4-Videos im

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