Über den Plugin-Host Carla binden Sie jetzt Plugins beliebiger Formate in jede Audio-Anwendung ein. Als kleines Extra bringt Carla noch einen universellen Baukasten für modulare Klangerzeuger mit.
Unter Linux gibt es mittlerweile einige große Anwendungen, in denen Musiker sehr gut Klänge aufnehmen, schneiden und mixen können. Für das Erzeugen der entsprechenden Sounds lassen sich eine ganze Reihe von selbstständigen Synthesizern und Effektgeräten verwenden. Allerdings bevorzugen die meisten Musikschaffenden für diesen Zweck aber Software, die sich als Plugin direkt in die Produktionsanwendung integrieren lässt.
Ein dabei immer wieder beklagtes Problem stellen dabei die fünf sehr verschiedenen Formate dar, die solche Plugins für Linux annehmen können. Viele Anwendungen unterstützen nur zwei oder drei davon, und gemäß Murphys Gesetz kooperiert das eigene Lieblingsmodul grundsätzlich nicht mit der bevorzugten Anwendung, weil das Format nicht passt.
Der portugiesische Entwickler Filipe Coelho, auch als falkTX bekannt, beschäftigt sich damit, dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Sein Plugin-Host Carla unterstützt praktisch jedes in Linux überhaupt lauffähige Plugin und lässt sich selbst ebenfalls in den zwei beliebten Formaten LV2 und VST als Plugin verwenden.
falkTX macht schon seit 2009 mit Optimierungen und Erweiterungen von Ubuntu für Musiker von sich reden (siehe Kasten “Weitere Tools von Filipe Coelho”). So bringt etwa sein KX-Studio-Paket [1] einen sauber umgesetzten, echtzeitoptimierten Kernel für Kubuntu mit. KX Studio enthält außerdem eine Sammlung ursprünglich kleiner Konfigurationswerkzeuge. Inzwischen zählen auch einige ausgewachsene Anwendungen dazu, bei denen es sich um deutlich mehr handelt als nur um kleine Helferlein. Ein besonders ehrgeiziges Modul nennt falkTX Carla – es ist nicht weniger als ein universeller Baukasten für modulare Klangerzeuger.
Weitere Tools von Filipe Coelho
Die Werkzeuge, die Filipe Coelho neben Carla anbietet, sind in der Sammelanwendung Cadence [2] zusammengefasst (Abbildung 1). Das Cadence-Paket enthält mit Catia und Caudia gleich zwei Verbindungsmanager für Jack-Anwendungen und Soundkartenanschlüsse. Zusammen mit System-Fenster von Cadence, in dem sich Jack konfigurieren und steuern lässt, bilden diese Werkzeuge in etwa die Funktionalität des beliebten Qjackctl ab. Meter und Logs zeigen gerade laufende Aktionen im Audionetzwerk an. Sehr nützlich ist das Render-Werkzeug, welches ohne jeden weiteren Verdrahtungsaufwand eine Aufnahme des gerade hörbaren Ausgangssignals erlaubt. Das MIDI-Werkzeug XY-Controller rundet den Werkzeugkasten ab.

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System und Tweaks – plus sechs kleine, aber nützliche Problemlöser.Baukastenprinzip
In Carlas Hauptfenster, das wie ein in der Musikelektronik übliches Rack aussieht, lassen sich Plugins direkt laden. Dabei unterstützt Carla alle für Linux verfügbaren Formate, inklusive LV2 mit allen aktuellen Funktionen und sowohl native als auch via Wine eingebundene VST-Module. Hinter dem Rack finden Sie ein Werkzeug, das alle im laufenden System aktiven Sender und Empfänger für Audio und Midi sowie alle Anschlüsse der geladenen Plugins anzeigt. In dieser sogenannten Patchbay lässt sich alles mit virtuellen Kabeln intuitiv verdrahten.
Carla fungiert als Modularsynthesizer: Man kann also als Musiker selbst komplexe Geräte aus Modulen bauen und die Setups speichern. Dabei darf es sich sowohl um komplexe Effektgeräte wie Gitarrenverstärker handeln wie auch um Instrumente mit eigener Klangerzeugung, die sich mit Midi-Tastaturen oder Sequencer-Programmen spielen lassen. Wer solche Sequencer nutzt, möchte allerdings meistens nur ein Programm öffnen und nur ein Setup speichern, statt den Synthesizer für die Klangerzeugung jedes Mal extra starten und einstellen zu müssen.
Es gab schon vor Carla einige teils hervorragende Modularsynthesizer für Linux. Aber Carla löst das Problem der lästigen Extra-Anwendung: Es kann nicht nur alle Plugin-Formate laden, sondern lässt sich auch selbst als Plugin verwenden. Die Einstellungen, die Sie im Carla-Patchbay genannten Plugin in einer Session vornehmen, können Sie nach Wunsch in verschiedenen DAW-Programmen wie Ardour (Abbildung 2) oder auch Bitwig (siehe Kasten “Carla als Brückenbauer”) verwenden.

Abbildung 2: Carla Patchbay läuft hier als Plugin in Ardour. Das Setup aus fünf Plugins wird wie üblich von Ardour gespeichert und lässt sich zusätzlich in eine eigenständige Datei exportieren.
Im Standalone-Betrieb lassen sich die Einstellungen wie üblich als Carla-Projektdateien in einem XML-artigen Textformat speichern und laden. Ein echtes Laden oder Speichern eines Setups klappt im Plugin-Betrieb jedoch nicht, weil solche Funktionen dem Plugin-Host vorbehalten sind. Coelho umgeht dieses Problem ausgesprochen elegant, indem er über eine Exportfunktion im Plugin das Schreiben der Parameter und Verbindungen in eine Datei ermöglicht. Dieses Feature lässt sich erst ab der Carla-Version vom 12. Februar 2015 komplett benutzen. Carla-Projektdateien laden Sie hier aus dem Dateibrowser links in Carlas Plugin-Fenster per Doppelklick ins laufende Setup (Abbildung 3).

Abbildung 3: Im Standalone-Betrieb von Carla gebaute komplexe Setups, wie hier ein Gitarren-Rack, laden Sie per Doppelklick auch in das Carla-Plugin in Ardour.
Das ist nicht ganz dasselbe wie ein komplettes Neuladen der Anwendung aus einer Datei: Der Doppelklick auf eine Projektdatei importiert die Einstellungen aus dem gespeicherten File nur so weit, wie das im Rahmen des Plugin-Betriebs möglich ist. Dies bietet aber fast komplett die gleiche Funktionalität: Alle Parametereinstellungen der internen Verbindungen zwischen Modulen macht auch diese Methode mit einem Klick verfügbar. Lediglich die Verbindungen zur Außenwelt, also zur Soundkarte und zu externen Programmen, werden ignoriert, weil das Notprogramm diese abschirmt. Die Technik des Ladens per Doppelklick funktioniert auch im Standalone-Betrieb.
In beiden Szenarios sollten Sie aber beachten, dass der Doppelklick im Gegensatz zum konventionellen Öffnen einer Datei tatsächlich die Einstellungen aus dem geklickten Projekt in die aktuelle Datei hineinimportiert. In einem bereits aufgebauten Setup lädt dieses Vorgehen also die neuen Einstellungen zusätzlich zu den bereits vorhandenen. Das lässt sich andererseits dazu nutzen, Teil-Setups für spezielle Zwecke zu speichern und zu laden, wie eine immer wieder gleich verwendete Master-Sektion oder einen Gitarrenverstärker mit Stimmgerät.
Möchten Sie ein Setup nicht zusätzlich, sondern als neues Set laden, dann machen Sie mit einem Klick auf den Knopf Remove All oben mittig erst einmal reinen Tisch, bevor Sie auf eine neue Projektdatei klicken.
Carla als Brückenbauer
Die kommerzielle DAW Bitwig Studio [3] läuft sehr gut unter Linux, unterstützt jedoch das fortschrittliche LV2-Format für Plugins unter Linux nicht. Auch für Windows als DLL-Bibliothek verfügbare Module (siehe Kasten “Carla als Schutzschild”) lassen sich in Bitwig nicht direkt verwenden, obwohl viele davon über Wine durchaus auch in Linux funktionieren. Hier schafft Carla Abhilfe, indem es selbst als von beiden Programmen unterstütztes Plugin arbeitet (Abbildung 4). Carla-Rack und Carla-Patchbay lassen sich in allen Host-Anwendungen benutzen, die native Linux-VST-Module unterstützen.
In Bitwig verursachen die nativen GTK-Oberflächen von LV2-Plugins noch einige Probleme. Sie reagieren sehr zäh und verursachen gelegentlich einen Absturz der Plugin-Engine von Bitwig (die sich anschließend allerdings ohne Weiteres neu starten lässt, ohne dabei das Programm verlassen zu müssen). Für solche Problemfälle bietet sich an, auf die nativen Oberflächen zu verzichten und auf die in Carla eingebauten Bedienelemente zurückzugreifen. Diese listen die vom Plugin angebotenen Einstellungen als einfache Schieberegler und Schalter auf, die weniger spektakulär aussehen und teils auch weniger intuitiv, dafür aber sehr zuverlässig funktionieren. Sowohl in Ardour als auch in Bitwig ließen sich alle getesteten Plugins mit den Carla-Oberflächen ohne Probleme bedienen.

Abbildung 4: Mit dem VST-Plugin der Carla-Patchbay spielen LV2-Plugins wie CALF-Monosynth und Guitarix auch in Bitwig Studio mit.
Carla als Schutzschild
Viele Linux-Programme kommen mit VSTs im Windows-DLL-Format zurecht, allerdings kaum eines so stabil und vollständig wie Carla. VST-DLLs, die Ardour schon beim Start abstürzen lassen, funktionieren in Carla ohne Weiteres. Und selbst Windows-Plugins, die auch in Carla Probleme verursachen, zwingen nicht gleich Carla als Ganzes in die Knie.
Das macht es möglich, mit DLL-Plugins zu experimentieren, ohne die essenzielle Stabilität von Audio-Workstations wie Ardour oder Qtractor zu gefährden. Sowohl DAWs wie Ardour als auch in Carla lassen sich Pfade zu Plugin-Verzeichnissen definieren.
Dazu setzen Sie in Carla unter Configure Carla | Paths | VST einen neuen Pfad, am besten in Ihrem Home-Verzeichnis. Nun verschieben Sie die DLL-Plugins, mit denen Sie experimentieren möchten, in diesen Pfad. Achten Sie darauf, dass es in anderen VST-Verzeichnissen wie etwa ~/.vst keine Kopien dieser Dateien mehr gibt.
Dann starten Sie Carla und rufen über Add Plugin die Plugin-Auswahl auf. Rechts oben in diesem Fenster finden Sie den Knopf Refresh (Abbildung 5). Aktivieren Sie in diesem Fenster nur VST, Windows 32bit und Windows 64bit. Unter Available Tools muss vor carla-discovery-win32 und carla-discovery-win64 ein grüner Haken stehen. Ein Klick auf Start findet die DLL-Plugins im neu definierten Verzeichnis und entfernt eventuell vorher bereits automatisch registrierte Einträge aus anderen Verzeichnissen, aus denen Sie die DLL-Dateien verschoben haben.
Ab jetzt finden Ardour und Konsorten die betroffenen DLL-Dateien nicht mehr mit ihrer eigenen Windows-VST-Unterstützung, was damit verbundene Probleme ausschließt. Dennoch lassen sich diese Module weiter verwenden, indem Sie in Ardour das Carla-Patchbay-Plugin einsetzen und dort die DLL-Module weiterhin laden.

Abbildung 5: Die Discovery-Werkzeuge von Carla finden DLL-Plugins wie MinimogueVA oder Alphatron in jedem vorher definierten Verzeichnis.
Alles ist möglich
Neben der Unterstützung für Plugins von Drittanbietern bringt Carla auch eine ganze Reihe eigener Module mit, die Sie mit dem Filter Internal im Werkzeug Add Plugin finden. Bei einigen davon handelt es sich um einfache Werkzeuge für den komfortablen Betrieb des Plugin-Hosts. So gibt es (noch experimentelle) einfache Abspieler für Audio- und Midi-Dateien, ein Bypass-Modul sowie den Notizblock Notes.
Hinzu kommen der einfache Bass-Synth Nekobi, einige gut gemachte Effekte mit hübschen grafischen Oberflächen und, als Kronjuwel, eine Plugin-Umsetzung des mächtigen Synthesizer-Klassikers ZynaddSubFX von Paul Nasca (Abbildung 6). Die Parameter des Zynadd-Plugins speichert Carla intern, so wie man das von jedem Plugin-Host erwarten darf. Außerdem können Sie auch Instrumenten-Presets laden und speichern, die Sie mit der Standalone-Version von ZynaddSubFX oder dessen Fork Yoshimi erzeugt haben.

Abbildung 6: Schon das interne Plugin Zynadd alleine wäre Grund genug, Carla zu installieren: Mit seiner gleichzeitig intuitiv bedienbaren und extrem vielseitigen Oberfläche lassen sich ganze Synthesizer-Ensembles aufbauen.
Carla kommt nicht nur mit allen möglichen Plugin-Formaten zurecht, es unterstützt auch deren Funktionen bemerkenswert vollständig. So zeigt es in LV2-Plugins mögliche Animationen für Hüllkurven und dergleichen an. Die nativen grafischen Oberflächen öffnen Sie mit Klick auf das Zahnrad-Symbol im Rack oder aus dem Kontextmenü des Plugins. Im Plugin-Betrieb funktionierte das im Test allerdings nicht in jedem Fall völlig stabil. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, dann verwenden Sie für die Einstellungen von Parametern die von Carla selbst erzeugten Oberflächen, die sich mit Klick auf das Schraubenschlüssel-Symbol öffnen lassen (Abbildung 7).

Abbildung 7: Der Synthesizer Amsynth lässt sich mit der Carla-Oberfläche (links) genauso einstellen wie mit seiner eigenen GUI (rechts). In der Carla-Oberfläche lassen sich Midi-Controller zum Beispiel auf Filterregler legen.
Die eingebauten Oberflächen bieten darüber hinaus ein weiteres, essenzielles Feature für virtuelle Musikinstrumente. Neben jedem Regler finden Sie eine Box, in der sich die Nummer eines Controller-Reglers eintragen lässt. Diese Controller finden sich an den meisten Midi-Tastaturen als Drehregler, Schalter oder Schieberegler. Auch MIDI-Apps für Mobiltelefone und Tablets lassen sich anschließen, sofern sie mit einer Linux-tauglichen Netzwerkverbindung wie DSMIDI-Wifi zusammenarbeiten. Tools wie Alsamidi-dump zeigen beim Bewegen dieser Regler an einem angeschlossenen Gerät deren Nummer an, die Sie dann in Carla eintragen. Ab dann reagiert der entsprechende Parameter der Software auf die Regler an Ihrem Hardware-Controller.
Während die Rack-Ansicht die Bedienoberflächen der Plugins zugänglich macht, findet die Verdrahtung in der dahinterliegenden Patchbay statt. Auch diesem Teil von Carla sieht man deutlich an, dass Coelho die echten Probleme der Linux-Audio-Welt erkannt hat: Aus Nutzersicht gibt es hier keinerlei Unterschiede zwischen den verschiedenen Ansätzen, nach denen Audiokomponenten für Linux entstehen. Audio- und Midi-Signale lassen sich unabhängig von ihrer Herkunft sowohl in Serie als auch parallel verkabeln (Abbildung 8).

Abbildung 8: Zwei Gitarrenverstärker und diverse Effekte parallel und in Reihe verkabelt in Carlas Patchbay. Der Anteil der parallelen Effekte im Mix lässt sich an ihren eigenen Ausgangsreglern einstellen.
Fazit
Carla unterstützt praktisch alles, was unter Linux Klänge erzeugen und verwandeln kann. Im Test zeigt es sich dabei außerdem absolut vorbildlich stabil und verbraucht erstaunlich wenig Systemleistung. Arbeiten Sie unter Linux mit Klängen, sollten Sie sich Carla daher auf keinen Fall entgehen lassen.
Fester Grund und Fallgruben
Carla lässt sich auch in heiklen Situationen wie etwa bei Live-Auftritten stabil nutzen. Es geht aber als Plugin-Host auch mit buchstäblich Hunderten Unwägbarkeiten in den Plugins um. Die gute Nachricht: Im Test trat kein einziges Problem mit der eigentlichen Klangverarbeitung auf, auch das Ändern von Parametern via Midi-Controller klappte gänzlich problemlos. Als Faustregel könnte man also formulieren: Laden und benutzen Sie mit Carla in sensiblen Situationen Patches nur aus Dateien, aber bearbeiten Sie sie nicht.
Wann immer im Test etwas schiefging, hatte es mit den eigenen grafischen Oberflächen der Plugins zu tun, die Carla als “Custom UI” bezeichnet. Der Umgang mit den von Carla selbst erzeugten generischen Oberflächen zeigte sich nahezu problemlos. Speziell die Drehregler direkt an der Oberfläche sind allerdings etwas hakelig zu bedienen (Abbildung 9). Dennoch können die Knöpfe im Rack eine einfache aber solide Alternative zu den zuweilen zickigen nativen Oberflächen bieten. Das gilt auch für jene mit dem Knopf Bearbeiten respektive dem Schraubenschlüssel-Symbol in der Rackansicht sowie für die über den Eintrag Edit im Kontextmenü aufrufbaren generischen Plugin-Oberflächen.
Die oft sehr hübsch gestalteten und teilweise deutlich intuitiver bedienbaren nativen Oberflächen funktionieren in vielen Fällen aber auch sehr gut. Probleme traten insbesondere bei Oberflächen auf, die die Arbeit des Plugins mit Animationen darstellen, wie etwa der Chorus von Calf. Eine besonders lästige Unart zeigte Guitarix: Es öffnete sich zwar mit intern korrekt voreingestellten Parametern, zeigte in der Oberfläche aber bei jedem neuen Öffnen seine Grundeinstellungen an. Auf Nachfrage reagierte das Entwickler-Team darauf mit einem Fix, der das Problem beseitigte.
Finden Sie den Fehler in einer Distributionsversion von Carla noch vor, liegt die Lösung im Eigenbau aus dem Quellcode. Das gilt auch für einen Bug, der für einen Absturz beim Schließen einiger Calf-Plugins sorgte und für das genannte Problem mit den Animationen im Chorus-Modul – beide haben die Entwickler auf Nachfrage sofort beseitigt. Eine offizielle neue Version von Carla mit den entsprechenden Korrekturen hat Filipe Coelho für den 12. Februar angekündigt [4]. Sie sollte auch alsbald in den Repositories der gängigen Distributionen auftauchen.

Abbildung 9: Die einfachen Regler auf Carlas Rackansicht wirken nicht sehr spektakulär, funktionieren aber dafür unter allen Umständen zuverlässig.
Der Autor
Hartmut Noack (http://lapoc.de) arbeitet in Berlin als Dozent, Autor und Musiker und er findet schon immer, dass freie Software und selbst gemachte Musik prima zusammenpassen. Wenn er nicht gerade vor seiner Linux Audio Workstation sitzt, treibt er sich auf Webservern herum.
Glossar
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Plugin-Host
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Eine solche Gastgeber-Software kann Plugin-Module laden, deren grafische Schnittstelle anzeigen und die Verarbeitungsfähigkeiten in den Datenstrom der Host-Umgebung integrieren.
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Preset
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Viele Software-Instrumente und Effekte erlauben komplexe Einstellungen, die jeweils extrem unterschiedliche Klänge erzeugen. Presets für Instrumente und Effekte speichern diese Klänge als jederzeit wieder abrufbare Voreinstellungen. Preset-Dateien lassen sich auch an andere Musiker weitergeben und finden sich an vielen Stellen im Internet.
Infos
[1] KXStudio Webseite: http://kxstudio.sourceforge.net/
[2] Cadence: http://kxstudio.sourceforge.net/Applications:Cadence
[3] Bitwig Studio: https://www.bitwig.com/en/bitwig-studio/overview.html
[4] Carla herunterladen: http://kxstudio.sourceforge.net/Downloads





